# Sucht- und Jugendhilfe e.V. ## Beiträge ### Party-Tourismus, Alkohol und Gewalt Ratgeber zur Aufklärung und Vorbeugung Sucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Party-Tourismus, Alkohol und Gewalt Die Tourismus-Branche lockt junge Menschen an Partyziele wie den Ballermann oder Magaluf auf Mallorca, Ibiza oder Mykonos. Der Urlaub soll für die meist jungen Leute zu einer unvergesslichen Erfahrung werden. Dass die Mischung aus Partylaune, Alkohol und Gewalt vor allem für junge Frauen aus einem unvergesslichen Erlebnis ein unvergessliches Trauma machen kann, wird oft ignoriert und verschwiegen. Grenzüberschreitungen in einem „Non-Stop-Party-Umfeld“ Neue Forschungsergebnisse der Universitäten Birmingham und Warwick haben gezeigt, dass solche Party-Ur-laubsziele das perfekte Umfeld für sexuelle Übergriffen schaffen. Im Jahr 2018 gaben 315 britische Touristinnen an, im Urlaub Opfer von Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch geworden zu sein, und eine Flughafenumfrage unter mehr als 6.500 jungen britischen und deutschen Touristen und Touristinnen, die aus Touristenorten in Griechenland, Zypern, Italien, Portugal und Spanien nach Hause zurückkehrten, ergab, dass 8,6 Prozent der Befragten sexuelle Belästigung erlebt haben. Das Geschäftsmodell des Partytourismus schafft Grenzbereiche, in denen extremes Verhalten gefördert wird. Es entsteht eine „Partytourismus-Blase“, ein „Non-Stop-Party-Umfeld“, in dem sexuelle Gewalt stattfinden könne. Dabei wird die Sicherheit weiblicher Touristen untergeordnet wirtschaftlichen Interessen. Für Orte wie Ayia Napa auf Zypern würden Begriffe wie „Partyparadies“, „wild“, „verrückt“, „geil“ und „In Ayia Napa geht nachts richtig ab“ verwendet, um Party-Pauschalreisen zu bewerben. Auf Werbefotos sind junge Frauen und Männer zu sehen, oft in Badebekleidung, alle lächelnd, entweder in der Sonne oder in einem Nachtclub, mit einem Drink in der Hand. Dies weckt die Erwartung, dass dort übermäßiger Alkoholkonsum und möglicherweise auch Regelverstöße okay wären. Natürlich verhalten sich nicht alle männlichen Touristen Frauen gegenüber sexuell übergriffig, und nicht alle Urlauberinnen werden Opfer sexueller Gewalt. Aber die „Partytourismus-Blase“ ermutigt junge Männer zu „männertypischen“ Verhaltensweisen, zu denen die sexuelle Objektivierung von Frauen und sexuelle Grenzüberschreitungen gehören. Frauen tragen das damit verbundene Risiko. Weil Berichte über sexuelle Gewalt am Urlaubsort die „Blase“ aus Spaß, Sonne und Entspannung zum Platzen zu bringen drohen und damit nicht nur den Ruf von Party-Tourismus-Anbietern, sondern auch von Ländern, die stark vom Tourismus abhängen sind, beschädigen, dringen solche Fälle laut britischem Forschungsteam meist nicht an die Öffentlichkeit (University of Birmingham 2025; Columba Achilleos-Sarll u.a.: „Sun, sea and sexual violence: the political economy of party tourism“ in: International Affairs 101 [4] 2025 S. 1403 -1419). Die US-Psychologin Megan Patrick befragte gemeinsam mit anderen Forschern der Universität von Michigan 651 Studienanfänger vor und nach dem sogenannten „Spring Break“, bei dem in den USA jedes Jahr Tausende Schüler und Studenten die Frühjahrsferien feiern. Doch die Freude über Ferien scheint nur vordergründig, denn in erster Linie geht es darum, exzessiv Alkohol zu konsumieren, manchmal bis zum Umfallen zu feiern und neue sexuelle Kontakte zu knüpfen. Schüler und Studenten, die auf eine Spring-Break-Reise gingen, waren fast viermal so häufig in Alkoholexzesse involviert wie jene, die an einer solchen Reise nicht teilnahmen. Laut der Studie gaben über 31 Prozent der 651 Studienanfänger an, während der Ferienpartys an Alkoholexzessen teilgenommen zu haben, und rund neun Prozent der Befragten berichteten von ungeschütztem Geschlechtsverkehr (Patrick, M. u.a.: „‚I got your back‘: friends‘ understandings regarding college student spring break behavior“, in: Journal of Youth and Adolescence [40] 2010 S. 108-120). Betrunken, hemmungslos, impulsiv Alkohol verringert Hemmungen und kann aggressives Verhalten fördern und beeinflusst die Selbstkontrolle. Der Alkoholrausch bewirkt, dass Betroffene ihr Verhalten weniger steuern können. So können sich aggressive Impulse entladen, die in sexuellen Gewalthandlungen münden können. Zudem bewirkt Alkohol, dass Ängste gelöst und damit höhere Risiken eingegangen werden. Dieser Effekt ist bei Jugendlichen noch ausgeprägter, da sie schon aufgrund ihrer Entwicklungsphase zu höherem Risikoverhalten neigen und weniger an die Konsequenzen ihres Handelns denken. Unter Alkoholeinfluss verstärkt sich dieses Verhaltensmuster. Durch den Alkohol ist die Wahrnehmung beeinträchtigt und verzerrt. Das Urteilsvermögen potenzieller Täter ist stark eingeschränkt. Sie sind deutlich aggressiver bei ihren „Flirtversuchen“ und ignorieren eine fehlende Zustimmung auf Seiten des Opfers. Alkoholkonsum führt aber auch dazu, dass die Fähigkeiten sozialer Interaktion stark eingeschränkt sein können. Das Verständnis für das Gegenüber, das Verhandeln über gegenseitige Wünsche und Bedürfnisse funktionieren länge nicht mehr wie im nüchternen Zustand. Wesentliche Signale der Ablehnung werden beispielsweise übersehen oder schlicht ignoriert. Sexuelle Interessen werden unterstellt oder falsch interpretiert. Alkoholisierte Täter neigen dazu, die eigene Aggressivität zu unterschätzen, was sich innerhalb von Gruppen noch verstärken kann. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei) E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Drogentodesfälle: Dynamik auf dem Drogenmarkt Ratgeber zur Aufklärung und Vorbeugung Sucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Drogentodesfälle: Dynamik auf dem Drogenmarkt Die Zahl drogenbedingter Todesfälle in Deutschland bleibt im Jahr 2024 besorgniserregend hoch: 2.137 Menschen sind an den Folgen ihres Konsums illegaler Drogen verstorben und damit nur 90 weniger als im Vorjahr. Besondere Sorge bereitet der Anstieg der Todesfälle von 14 Prozent bei Drogenkonsumenten unter 30 Jahren. Zugleich gibt es einen sprunghaften Zuwachs an Todesfällen in Verbindung mit synthetischen Opioiden und Neuen Psychoaktiven Stoffen (NPS) sowie eine wachsende Zahl von Mischkonsumenten. Noch nie wurden bei Verstorbenen so viele verschiedene Substanzen toxikologisch nachgewiesen wie im vergangenen Jahr. Noch nie war Mischkonsum so prävalent – und noch nie waren synthetische Opioide wie etwa Fentanyl bei so vielen Todesfällen gefunden worden (342 Fälle, rund 16 Prozent). Die Zahl der Todesfälle an denen andere Neue Psychoaktive Stoffe beteiligt waren, stieg um mehr als 70 Prozent auf 154. Dies deckt sich mit internationalen Erkenntnissen – insbesondere in Nordamerika. Dass in rund der Hälfte der Todesfälle keine toxikologischen Gutachten oder Obduktionen durchgeführt wurden, zeige die Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Prof. Hendrik Streeck bei der Vorstellung der neuen Zahlen im Berliner Vivantes Klinikum „Am Urban“: "Das Wissen, auf dem unsere politischen und medizinischen Entscheidungen basieren, ist oft lückenhaft. Eine nachhaltige Strategie gegen Drogenkonsum und -sterblichkeit kann es aber nur auf Basis valider Daten geben." Verbreitung synthetischer Drogen als schwerwiegende Gesundheitsbedrohung Auch der Internationale Suchtstoffkontrollrat (INCB) stellt in seinem Jahresbericht 2024 fest, dass die tödliche Verbreitung synthetischer Drogen eine große Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellt und die illegalen Drogenmärkte verändert. In seiner Analyse untersucht der INCB-Bericht die Entwicklung der Herstellung, des Handels und des Konsums synthetischer Drogen und zeigt die wichtigsten Trends und Muster auf. Demnach sind synthetische Substanzen, die jedes Jahr zahlreiche tödliche Überdosierungen verursachen, in ihrer Potenz und Wirkungsdauer stärker als die von ihnen nachgeahmten pflanzlichen Drogen und die Nachfrage nach ihnen steigt. Der Bericht stellt klar, dass synthetische Drogen leicht hergestellt und gehandelt werden können, dabei kaum technische oder wissenschaftliche Kenntnisse erforderlich sind und im Gegensatz zu pflanzlichen Drogen weniger Arbeitskräfte oder Anbauflächen benötigen. Die Herstellung könne an jedem beliebigen Ort erfolgen und die gleiche Ausrüstung für verschiedene synthetische Produkte verwendet werden. Da synthetische Drogen wirksamer sind, können die Drogenhändler kleinere Sendungen verschicken, die sich leichter verstecken lassen. Sie setzen auch Drohnen und andere neue Schmuggeltechniken ein. Hochgiftige synthetische Drogen stellen nicht nur ein Gesundheitsrisiko für die Konsumenten dar, sondern können aufgrund der gefährlichen Herstellungs- und Handelsverfahren auch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellen, und die Entsorgung von chemischen Abfällen durch illegale Hersteller kann zu Umweltschäden führen. Der Markt für synthetische Drogen in Europa dürfte sich ausweiten, da sich nach dem Verbot des Schlafmohnanbaus durch die defacto-Behörden in Afghanistan im Jahr 2022 ein Engpass bei der Heroinversorgung abzeichnet, warnt der INCB. "Angesichts der schnell aufkommenden Substanzen, die zur illegalen Herstellung synthetischer Drogen verwendet werden, ist das Ziel ständig in Bewegung und die kriminellen Akteure sind den Regulierungsmechanismen immer einen Schritt voraus und handeln oft schneller, als die Vollzugsbehörden mithalten können," sagte der Präsident des INCB, Jallal Toufiq (UNIS: Informationsdienst der Vereinten Nationen Wien 2025). Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei) E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Weltdrogenbericht 2025 Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Welt-drogen-bericht 2025 Die globale Instabilität verschärft auch weltweite Drogenprobleme und hat den Drogenkonsum auf ein historisch hohes Niveau getrieben. Diese Tatsache wird im jetzt veröffentlichten UNODC-Weltdrogenbericht 2025 unterstrichen. Der organisierte Drogenhandel nutzt weltweite Krisen aus, passt sich fortwährend an und nimmt neue gefährdete Bevölkerungsgruppen ins Visier, wie Ghada Waly, Exekutivdirektorin des UNODC. Substanzkonsum nimmt weltweit zu. Laut aktuellem Weltdrogenbericht konsumierten im Jahr 2023 316 Millionen Menschen Drogen (ohne Alkohol und Tabak). Das sind sechs Prozent der Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren. Im Jahr 2013 waren es noch 5,2 Prozent. Dazu bleibt Cannabis mit 244 Millionen Konsumenten die am weitesten verbreitete Droge, gefolgt von Opioiden (61 Millionen), Amphetaminen (30,7 Millionen), Kokain (25 Millionen) und Ecstasy (21 Millionen). Der Bericht warnt, dass diese Zahlen aufgrund neuer gefährdeter Bevölkerungsgruppen, die vor Not, Instabilität und Konflikten fliehen, weiter ansteigen könnten.Im Jahr 2021 gab es weltweit fast eine halbe Million drogenbedingte Todesfälle und 28 Millionen gesunde Lebensjahre verloren, als Folge von Drogenkonsumstörungen. Im Jahr 2023 erhoben sich lediglich jeder zwölfte Mensch mit Substanzkonsumstörungen irgendeine Form der Drogenbehandlung.Der globale Kokainmarkt brechen Rekorde: Produktion, Beschlagnahmungen und Konsum von Kokain erreichten 2023 neue Höchststände. Es handelt sich um den weltweit am schnellsten wachsenden illegalen Drogenmarkt. Die illegale Produktion stieg sprunghaft auf 3.708 Tonnen, fast 34 Prozent mehr als noch 2022. Die weltweiten Kokainbeschlagnahmungen erreichten mit 2.275 Tonnen einen Rekordwert – ein Anstieg von 68 Prozent gegenüber den Jahren 2019-2023.Der Kokainkonsum stieg von 17 Millionen Konsumenten im Jahr 2013 auf 25 Millionen Konsumenten im Jahr 2023. Die brutale Gewalt und der Wettbewerb, der den illegalen Kokainhandel kennzeichnet, der einst auf Lateinamerika beschränkt war, greifen nun auch auf Westeuropa über. Das organisierte Verbrecherbanden aus dem Westbalkan erweitern ihren Einfluss auf den Markt, wie im Bericht festgehalten wird.Markt für synthetische Drogen wächst: Sorgen bereitet auch der Markt für synthetische Drogen. Aufgrund niedriger Betriebskosten und geringerer Entdekkungsrisiken wachst der Markt für synthetische Drogen weltweit weiter, wie im Weltdrogenbericht festgehalten wird."Amphetaminartige Stimulanzien" (ATS) – Methamphetamin und Amphetamin (einschließlich "Captagon") – dominieren den Markt. Die Beschlagnahmungen von ATS erreichten 2023 einen Rekordwert und machten fast die Hälfte aller weltweiten Beschlagnahmungen synthetischer Drogen aus, gefolgt von synthetischen Opioiden, einschließlich Fentanyl.Der illegale Drogenhandel passt sich schnell an und kriminelle Banden entwickeln sich ständig weiter: Sie steigern die Produktion, finden neue Wege, die chemische Zusammensetzung der Drogen zu verbergen, und nutzen Technologien, um Kommunikationswege zu verschleiern. Die UNODC weist auch auf die Folgen für die Umwelt durch die weltweite Drogenproblematik hin. So können Drogenanbau und -produktion Abholzung sowie Luft-, Boden- und Wasserverschmutzung verursachen, die auf lokaler Ebene erhebliche Folgen haben können. Die Zahl der stillgelegten geheimen Drogenlabore in Europa stieg zwischen 2013 und 2023. Diese produzieren erhebliche Abfallmengen, aber auch erhebliche Kosten für die Beseitigung und Wiederherstellung von Ökosystemen (UNODC World Drug Report 2025). Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ## Seiten ### Social-Media-Sucht Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Social-Media-Sucht Problematische Social-Media-Nutzung nimmt zuEinige Jugendliche kommen mit der Flut an neuen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten gut zurecht, dosieren ihr Online-Verhalten und nutzen die Vielfalt und Vorteile sozialer Medien sinnvoll und kritisch. Andere aber zeigen problematisches Nutzungsverhalten oder sind mittlerweile sogar abhängig von sozialen Netzwerken. Bisher ist die Social-Media-Sucht noch nicht als eigenständige Diagnose aufgelistet, ihre Symptome orientieren sich jedoch an der mittlerweile als Diagnose anerkannten Computerspielstörung. Übermäßige oder suchthafte Social-Media-Nutzung hat oft weitreichende Folgen sowohl für Betroffene als auch für das soziale Umfeld. Dennoch werden die negativen Auswirkungen immer noch viel zu häufig unterschätzt und verharmlost. Dabei leiden Betroffene meist erheblich unter der Sucht, die ihr Verhalten verändert, gesundheitliche Probleme und soziale Konflikte hervorrufen oder verschärfen kann. 25 Prozent der 10- bis 17-Jährigen nutzen soziale Medien mittlerweile problematisch. Im Jahr 2019 lag der Anteil der problematischen Social-Media-Nutzung noch bei 11,4 Prozent. Das bedeutet einen Anstieg von 126 Prozent. 4,7 Prozent der problematischen Nutzerinnen und Nutzer gelten als abhängig. Die 10- bis 17-Jährigen nutzen Social Media an einem typischen Wochentag zweieinhalb Stunden (157 Minuten). Im Jahr 2019 verbrachten Kinder und Jugendliche täglich durchschnittlich noch eine halbe Stunde weniger mit der Nutzung von sozialen Medien (Wiedemann, H., Thomasius, R., Paschke, K.: „Problematische Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Ergebnisbericht 2024/2025“).Anzeichen für suchthafte Social-Media-NutzungGefühle von Depression, Angst oder Reizbarkeit, wenn die Social-Media-Nutzung nicht möglich ist, und Erleichterung, wenn soziale Medien wieder genutzt werden könnenBetroffene verbringen regelmäßig mehr Zeit auf Social-Media-Plattformen, als sie eigentlich eingeplant haben. Die Zeit in sozialen Medien kann für die Jugendlichen nie lang genug sein und sie haben Probleme, die Online-Sitzungen zu beenden. Der Überblick über die Online-Zeit geht verloren.Vernachlässigung von Familie und Freunden: Verabredungen werden immer häufiger abgesagt, weil Social Media den Vorzug erhältAktivitäten, die einst besonders wichtig und beliebt waren, wie etwa der Sportverein, werden vernachlässigtHausaufgaben kommen zu kurz und die schulische Leistung verschlechtert sich insgesamtHeimliche Social-Media-NutzungSozialer RückzugKörperliche Beschwerden: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, trockene Augen, Nackenschmerzen, erhöhter BlutdruckPsychische Beschwerden: Traurigkeit, Depression, Gereiztheit, Ängste, MinderwertigkeitsgefühleKonflikte in der Familie wegen ausufernder NutzungszeitenFortsetzung übermäßiger Social-Media-Nutzung trotz negativer KonsequenzenHohes Suchtrisiko: Soziale Medien als StresslöserDas Gefühl, nicht aufhören zu können, um Problemen im realen Leben zu entfliehen, ist entscheidender Faktor für die Entstehung eine Social-Media-Abhängigkeit sowie für die Entwicklung negativer psychischer Folgen - sogar bedeutsamer als eine hohe Bildschirmzeit, so eine 2025 veröffentliche US-Studie (Weill Cornell Medicine 2025; Yunyu Xiao u.a.: „Addictive Screen Use Trajectories and Suicidal Behaviors, Suicidal Ideation, and Mental Health in US Youths“ in: JAMA 334 [3] 2025 S. 219-228). Entscheidend sei, wie Jugendliche mit Bildschirmen umgehen - insbesondere, ob ihre Nutzung Anzeichen von Zwang, Stress oder Kontrollverlust zeigt. Sogenannter „Technostress“ führt bei manchen Nutzern dazu, dass sie innerhalb eines sozialen Netzwerks lediglich von einer Funktion zu einer anderen wechseln, anstatt schlicht und einfach offline zu gehen. Sie versuchen sich abzulenken, verlieren sich aber in den Tiefen des Netzwerks, erhalten die Stressursache damit aufrecht und verbleiben für längere Zeit auf der Plattform. Das erhöhe wiederum die Wahrscheinlichkeit, eine Sucht zu entwickeln, so auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Lancaster University, der Universität Bamberg sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Je stärker jemand soziale Medien nutze, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit, sie auch zur Ablenkung bei Stress einzusetzen und möglicherweise eine Abhängigkeit von der Plattform zu entwickeln. Vor allem regelmäßige Nutzer der sozialen Netzwerke zeigten solches Bewältigungsverhalten (Tarafdar M. u.a..: „Explaining the Link between Technostress and Technology Addiction for Social Networking Sites“ in: Information Systems Journal 30 [1] 2020 S. 96-124). Wenn der Algorithmus auf Social-Media-Plattformen zudem nicht in erster Linie Beiträge von Accounts anzeigt, denen die User folgen, sondern hauptsächlich Videos, von denen die Plattform annimmt, dass sie den Nutzern gefallen könnten, kann dieser „Empfehlungssystemalgorithmus“ die User in ein Rabbit Hole locken, aus dem sie nur schwer wieder herauskommen, und dieser Algorithmus trifft zugleich auf Jugendliche, deren Impulskontrolle noch nicht voll entwickelt ist. So werden die Nutzerinnen und Nutzer möglichst lange auf der Plattform gehalten.Prävention braucht unterstützende ElternLange Nutzungszeiten, Technostress, aber auch fehlende Medienregeln innerhalb der Familie können das Risiko für die Entwicklung einer krankhaften Mediennutzung erhöhen. Unterstützende Eltern, die sich mit der Technologie auskennen und ihre Kinder aktiv dabei unterstützen, medienkompetent online zu kommunizieren, haben eine wesentliche Bedeutung in der Prävention. Dafür sollten Eltern eine aktive Rolle in der digitalen Kommunikation ihrer Kinder einnehmen. Sie sollten nicht nur Vorbild sein und ihr eigenes Social-Media-Verhalten kontrollieren können, sondern ihre Kinder zu einem möglichst sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit den sozialen Medien anleiten und informiert sein: Hilfreich ist, Inhalte und deren Suchtpotenzial sowie Alterskennzeichnungen zu kennen. Eltern sollten vor allem Interesse zeigen, aber auch Grenzen setzen: Wann? Wo? Was? Wichtig ist das Angebot von Alternativen: Vorschläge für eine ausgewogene Freizeitgestaltung mit positiven Erlebnissen und Möglichkeiten der aktiven Stressbewältigung. FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Pornografiesucht Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Pornografiesucht Suchtmittel PornografieSchon immer übten pornografische Darstellungen eine enorme Anziehungskraft vor allem auf Männer aus. Digitale Medien wirken mit ihren schier unbegrenzten Möglichkeiten, der massiven Verfügbarkeit pornografischer Darstellungen, ihrer Anonymität sowie zunehmender KI-Nutzung als Verstärker. Weil die Darstellungen pornografischer Bilder und Videos das Belohnungssystem im Gehirn aktivieren und nach Wiederholung drängen, kann sich aus Pornografie-Konsum auch eine sogenannte Pornografie-Nutzungsstörung entwickeln, umgangssprachlich auch als Pornosucht bezeichnet. Die Pornografie-Nutzungsstörung wird als häufigste Form der „Störung mit zwanghaftem Sexualverhalten“ angesehen. Das Suchtrisiko ist besonders erhöht, wenn der Pornografie-Konsum Frust, Einsamkeit, Depressionen, Konflikte oder Minderwertigkeitsgefühle kompensieren soll. Angstgefühle werden kompensiert, die Entspannung gefördert und die drängenden Alltagsprobleme plötzlich nebensächlich. Wie bei anderen süchtig machenden Substanzen oder Verhaltensweisen auch kann sich der Pornografie-Konsum dann zum Trostspender und Problemlöser entwickeln und die Gefahr einer Suchtentstehung erhöhen. Die Sucht nach Online-Pornographie stellt eine Unterform der Internetsucht dar. Wie Computerspielsüchtige, die Stunden und Tage vor ihrem Rechner verbringen, ohne noch über ein Zeitgefühl und eigene Kontrolle über ihr Verhalten zu verfügen, erleben auch Menschen, die süchtig nach pornografischen Darstellungen sind, einen Kontrollverlust. Und wie bei anderen Suchterkrankungen auch isolieren Betroffene sich irgendwann von ihrem sozialen Umfeld, verlieren sich in der Welt pornografischer Bilder, die bald jeden Gedanken bestimmen. Doch noch stärker als andere Abhängige leiden sie unter einem besonderen moralischen Stigma, das reale Beziehungen auf Dauer erheblich belasten kann.Anzeichen für eine Pornografie-NutzungsstörungBestimmte Merkmale, die allgemein eine Suchterkrankung bestimmen, sind auch in der Pornografie-Sucht wiederzuerkennen:Unfähigkeit, das Verhalten (trotz mehrmaliger Versuche) abzustellenWut oder Reizbarkeit, wenn pornografisches Material nicht verfügbar ist bzw. wenn Betroffene auf ihr exzessives Verhalten angesprochen werdenVerdrängung bzw. Verharmlosung und Verleugnung des VerhaltensFortsetzung des Verhaltens, obwohl Folgen der Abhängigkeit bereits Beziehungen belasten oder sogar schon zum Verlust des Arbeitsplatzes oder zu schulischen Problemen geführt habenToleranzentwicklung, die zur Dosissteigerung führt, um den Kick, der beim Anblick pornografischer Inhalte entsteht, beibehalten zu können (dazu kann auch eine fortschreitende Vorliebe für besonders bizarre oder sadomasochistische Darstellungen gehören)Betroffene verbringen regelmäßig mehr Zeit als vorgesehen im Netz, um ihre Sucht nach Pornografie zu befriedigenJugendliche zwischen Überforderung und TraumaAuch wenn pornografische Inhalte grundsätzlich erst ab 18 Jahren erlaubt sind, kommen Jugendliche meist schon viel früher über soziale Medien (versehentlich oder intendiert) damit in Kontakt. Jugendliche haben in der Regel schon vor dem ersten realen sexuellen Kontakt so viel über sexuelle Praktiken online gesehen, dass ihre Erwartungen völlig überhöht sein können und sie von der Realität dann verwirrt und überfordert sind. Dass Konsumenten von Cyberpornographie die Frau in der virtuellen Welt zudem häufig als besonders unterwürfig, als Objekt, das für nahezu jede Sexualpraktik zur Verfügung steht, erleben, hat ebenfalls Einfluss auf das reale Sexualleben. Werden Betroffene sexuell aktiv, sind sie vielfach enttäuscht, können mit der eigenen Unerfahrenheit und der einer gleichaltrigen Partnerin nicht umgehen, überfordern diese und meist auch sich selbst. Gar nicht so wenige Mädchen und junge Frauen berichten, dass die jungen Männerheute hohe sexuelle Erwartungen und Wünsche haben, die sie als selbstverständlich betrachten. Das setzt Jugendliche unter Druck und führt dazu, dass ihre ersten sexuellen Erlebnisse nicht nur enttäuschend und unbefriedigend, sondern mitunter sogar traumatisch sind. Solche Frustrationen können außerdem bewirken, dass Pornografie-Süchtige lieber wieder in ihre virtuelle Welt flüchten und hier nach dem nächsten sexuellen Kick suchen. KI-generierte Pornografie verschärft mittlerweile die Probleme und viktimisiert insbesondere Mädchen und Frauen, wenn etwa Merkmale realer Personen per KI-Bildbearbeitung in pornografisches Material eingefügt werden („Deep-Fake-Pornografie“) oder über KI-Tools sexuelle Stereotype noch weiter vertieft werden.Wer sich von übermäßigem Pornografie-Konsum oder verstörenden sexuellen Inhalten belastet fühlt, sollte darüber sprechen und findet anonyme Hilfe bei Beratungsstellen, aber auch unter der „Nummer gegen Kummer“ (116 111). Der Weg zu professioneller Hilfe sollte kein Tabu sein und meist hilft es, mit neutralen Dritten die Probleme an- und auszusprechen. FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Fentanyl und Nitazene Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Synthetische Opioide: Fentanyl und Nitazene Einordnung: Opiate, Opioide und synthetische OpioideOpiate sind Substanzen, die direkt aus dem Milchsaft des Schlafmohns gewonnen werden. Zu den aus Rohopium gewonnenen natürlichen Opioiden zählt Morphin. Heroin ist ein halbsynthetisches Opioid, das die Wirkung von Morphin nachahmt. Fentanyl und Nitazene sind synthetische Opioide, rein synthetisch im Labor hergestellte Substanzen. Fentanyl ist ein stark wirkendes Schmerzmittel, das vor allem in der Krebsbehandlung eingesetzt wird. Auch Nitazene gehören zu den synthetischen Opioiden. Sie finden jedoch keine medizinische Verwendung. Die hochwirksame Substanzklasse der Nitazene kann noch stärker als Fentanyl und mehr als 100-fach stärker als Heroin wirken. Synthetische Opioide tauchen immer häufiger in der Drogenszene in Europa und zunehmend auch in Deutschland auf. Sie sind nicht nur aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit besonders gesundheitsgefährdend, sondern auch wegen ihrer schwierigen Dosierbarkeit. Neue synthetische Opioide, wie Fentanyl und Niatzene, die rein synthetisch im Labor hergestellt werden, sind auf dem europäischen Drogenmarkt zwar längst nicht so verbreitet wie in den USA, die von der sogenannten „Opioid-Epidemie“ betroffen sind, dennoch richten sie erheblichen Schaden an, weil bei dem Konsum der Substanzen gehäuft Überdosierungen und Todesfälle zu beobachten sind. Mehr als jede fünfte Person, die sich aufgrund eines opioidbedingten Problems in eine Drogenbehandlung begibt, nennt mittlerweile ein legales oder illegales synthetisches Opioid und nicht Heroin als Primärdroge.Fentanyl: Vom therapeutischen Medikament zur hochwirksamen DrogeFentanyl hat eine hohe schmerzstillende und beruhigende Wirkung und findet als Narkosemittel, aber auch als Schmerzmittel in Form von Lutschtabletten, Nasenspray oder Pflaster vor allem für Krebspatienten, die unter erheblichen Schmerzen leiden, Verwendung. Das synthetische Opioid ist aber nicht mehr nur Teil medizinischer Behandlung, sondern hat mittlerweile auch die Drogenszene erobert. Den klassischen Heroinkonsumenten sehen Suchthelfer und Ärzte vor allem in Nordamerika immer seltener. Der Konsum von Heroin ist mittlerweile fast überall rückläufig. Das Rauschmittel verschwindet langsam von den Drogenmärkten und ist für Konsumenten nicht mehr so leicht verfügbar. Aber die Suchtkranken gibt es noch und die greifen zunehmend auf stark wirksame Medikamente, meist in Verbindung mit anderen Drogen, zurück. Dazu gehört auch das Schmerzmittel Fentanyl. Es wird in den USA auch als „Super-Heroin“ bezeichnet. Beim Missbrauch von Fentanyl können die Nebenwirkungen und Risiken erheblich sein. Sie reichen von Verstopfung oder Durchfall, Schwindel, Benommenheit, Mundtrockenheit, Kältegefühl, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Jucken, Rötungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwitzen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Sehstörungen, Erbrechen, Verwirrung, Schwierigkeiten beim Sprechen, Laufen oder Wasserlassen, langsamem oder unregelmäßigem Herzschlag, Halluzinationen, psychischen Veränderungen (Ängste, Depressionen), Gedächtnisstörungen, Krampfanfällen, flacher oder langsamer Atmung, Atemnot bis hin zum Atemstillstand und zum Tod. In den USA wird der Konsum der Substanz auch als „Drop Dead“ oder „Lethal Injection“ bezeichnet. In den USA und Kanada ist das synthetische Opioid Fentanyl schon länger für einen massiven Anstieg drogenbedingter Todesfälle verantwortlich. Aber auch in Deutschland wird Heroin bereits mit lebensbedrohlichen synthetischen Opioiden gestreckt. Illegal hergestellte synthetische Opioide  - als Zusatz in anderen Substanzen - sind auf dem Vormarsch, weil sie billig und einfach zu produzieren sind, während zugleich die Verfügbarkeit der natürlichen Rohstoffe für die Heroinproduktion aufgrund des geringeren Mohnanbaus in Afghanistan sinkt.Nitazene: Noch wirksamer als Fentanyl„Nitazene – eine Gruppe synthetischer Opioide, die sogar noch wirksamer als Fentanyl sein können – sind in jüngster Zeit in mehreren Ländern mit hohem Einkommen aufgetaucht und haben zu einer Zunahme der Todesfälle durch Überdosierung geführt“, so der UNODC-Weltdrogenbericht 2024. Darüber hinaus zeigt auch der Europäische Drogenbericht 2024 eine wachsende Besorgnis über Todesfälle im Zusammenhang mit synthetischen Opioiden. Laut „Trendspotter“-Studie (IFT Institut für Therapieforschung, Bergmann H. u.a.: „Synthetische Opioide“ TRENDSPOTTER Januar 2025) werden Nitazene sowohl absichtlich konsumiert als auch unabsichtlich durch den Konsum gefälschter Medikamente oder gestreckten Heroins. Der absichtliche Konsum von Nitazenen werde „mit einer kleinen Gruppe junger, sehr experimentierfreudiger Personen in Verbindung gebracht. Diese bestellten die Substanzen hauptsächlich online. […] Aus Bremen wurden erstmalig insgesamt sechs Fälle von mit einem Nitazenen gestreckten Heroin im Dezember 2024 berichtet“ (Trendspotter-Studie a.a.O.: S. 5). FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. ### FAQ Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Sucht- und Jugendhilfe - FAQ Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Wie kann ich einem Angehörigen helfen, der süchtig ist? Zeige Verständnis und vermeide Vorwürfe. Mach deutlich, dass du dir Sorgen machst und Hilfe anbieten möchtest. Dränge nicht, sondern informiere dich über Beratungsangebote und biete diese aktiv an. Es kann auch hilfreich sein, selbst Unterstützung bei einer Angehörigenberatung oder Selbsthilfegruppe zu suchen. Welche Arten von Unterstützung gibt es neben der Therapie? Neben professioneller Therapie können Selbsthilfegruppen, Online-Beratungsangebote und Telefon-Hotlines wertvolle Unterstützung bieten. Auch Familien- und Freundeskreise können helfen, indem sie Verständnis zeigen und bei der Umsetzung von Veränderungen begleiten. Wie gehe ich mit Rückfällen um? Rückfälle sind kein Versagen, sondern ein Teil des Heilungsprozesses. Sie zeigen, dass bestimmte Auslöser oder Stresssituationen noch bearbeitet werden müssen. Wichtig ist, sich nicht zu entmutigen, die Situation zu reflektieren und erneut Hilfe oder Beratung in Anspruch zu nehmen. Kann ich Sucht vorbeugen? Ja, Prävention ist möglich. Dazu gehört, sich über Risiken zu informieren, gesunde Stressbewältigung zu lernen, soziale Kontakte zu pflegen und achtsam mit Genussmitteln oder riskantem Verhalten umzugehen. Frühe Unterstützung bei problematischem Verhalten kann verhindern, dass sich eine Abhängigkeit entwickelt. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym.Zeige Verständnis und vermeide Vorwürfe. Mach deutlich, dass du dir Sorgen machst und Hilfe anbieten möchtest. Dränge nicht, sondern informiere dich über Beratungsangebote und biete diese aktiv an. Es kann auch hilfreich sein, selbst Unterstützung bei einer Angehörigenberatung oder Selbsthilfegruppe zu suchen.Neben professioneller Therapie können Selbsthilfegruppen, Online-Beratungsangebote und Telefon-Hotlines wertvolle Unterstützung bieten. Auch Familien- und Freundeskreise können helfen, indem sie Verständnis zeigen und bei der Umsetzung von Veränderungen begleiten.Rückfälle sind kein Versagen, sondern ein Teil des Heilungsprozesses. Sie zeigen, dass bestimmte Auslöser oder Stresssituationen noch bearbeitet werden müssen. Wichtig ist, sich nicht zu entmutigen, die Situation zu reflektieren und erneut Hilfe oder Beratung in Anspruch zu nehmen.Ja, Prävention ist möglich. Dazu gehört, sich über Risiken zu informieren, gesunde Stressbewältigung zu lernen, soziale Kontakte zu pflegen und achtsam mit Genussmitteln oder riskantem Verhalten umzugehen. Frühe Unterstützung bei problematischem Verhalten kann verhindern, dass sich eine Abhängigkeit entwickelt. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Unsere Unterstützer Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Sucht- und Jugendhilfe - Unsere Unterstützer FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Satzung Ratgeber zur Aufklärung und Vorbeugung Sucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Sucht- und Jugendhilfe - Satzung Satzung des Vereins "Sucht- und Jugendhilfe e.V." vom 28.09.2023 §1 Name und Sitz Der Verein führt den Namen „Sucht- und Jugendhilfe e.V.“. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Lübeck einzutragen. Sitz des Vereins ist Lübeck. §2 Zweck des Vereins Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Aufklärung der Bevölkerung, insbesondere von Eltern, Kindern, Schülern und Jugendlichen, über die Ursachen, Erscheinungsformen und Bekämpfung von Suchtgefahren und Jugendgewalt durch Herausgabe und Verbreitung von Aufklärungszeitschriften über Schulen, Hilfs- und Aufklärungsorganisationen sowie interessierte Bürger und sonstige Bevölkerungsgruppen zur Erreichung des Satzungszweckes. §3 Gemeinnützigkeit / Selbstlosigkeit Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtszwecke im Sinne des Abschitts „steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabeordnung in der jeweils gültigen Fassung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Hansestadt Lübeck, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. §4 Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr ist gleich dem Kalenderjahr. §5 Mitgliedschaft (1)Der Verein hat Voll-Mitglieder und Fördermittglieder entsprechend dem Aufnahmeantrag des Mitgliedes. Die Rechte und Pflichten der Voll-Mitglieder bestimmen sich gem. § 6 der Satzung. Fördermitglieder erbringen ihren Beitrag durch individuelle Spenden und sonstige Leistungen materieller und / oder immaterieller Art. (2)Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich zu den Zielen des Vereins bekennt. Der Verein umfasst bei den natürlichen Personen a) ordentliche Mitglieder über 18 Jahre b) Jugendmitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. (3) Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Mitteilung des Aufnahmebeschlusses an den Antragsteller. (4) Die Mitgliedschaft erlischt durch: a) Austritt b) Tod c) Ausschluss d) Auflösung des Vereins. (5) Der Austritt aus dem Verein kann nur zum Ende des Geschäftshalbjahres erfolgen und muss 2 Monate vorher dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. (6) Der Ausschluss erfolgt, falls ein Mitglied die Ziele des Vereins gröblich verletzt oder mit Beiträgen und / oder anderen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein für einen Zeitraum von 6 Monaten rückständig ist und die Zahlung innerhalb einer Frist von 2 Wochen nach Zugang einer Mahnung erfolgt. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit einer Stimmenmehrheit von 2/3. §6 Rechte und Pflichten der Mitglieder Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und vom vollendeten 18. Lebensjahr ab das Stimmrecht auszuüben. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben kann. Das passive Wahlrecht beginnt vom vollendeten 21.Lebensjahr an. Die Mitglieder haben die in der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge und sonstige Leistungen monatlich / jährlich im Voraus zu entrichten. §7 Organe des Vereins Die Organe des Vereins sind: a) der Vorstand b) die Mitgliederversammlung. §8 Der Vorstand Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit 2/3 – Mehrheit für die Dauer von einem Jahr gewählt. Der Vorstand bleibt bis zu Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und vertritt diesen gerichtlich und außergerichtlich. Er ist ehrenamtlich tätig. Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern (Vorsitzende/r, Kassenwart/in, die / der gleichzeitig stellvertretende/r Vorsitzende/r ist, Schriftführer/in). Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinschaftlich den Verein. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Sie sind zu protokollieren, in ein Protokollbuch einzutragen und von den anwesenden Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen. Die Vorstandsmitglieder haben Anspruch auf Erstattung ihrer Auslagen, die sie zu belegen haben. Die mehrfache Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. §9 Die Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Kalenderjahr zusammen. Sie wird vom Vorstand schriftlich mit einer Ladungsfrist von mindestens zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Die Mitgliederversammlung beschließt über alle Angelegenheiten des Vereins. Sie ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte aller Mitglieder anwesend oder vertreten sind. Sie beschließt in der Regel mit einfacher Mehrheit der anwesenden oder vertretenden Mitglieder, soweit die Satzung oder das Gesetz nicht eine andere Mehrheit vorschreiben. Soweit sich ein Mitglied vertreten lässt, ist schriftliche Bevollmächtigung erforderlich. Bevollmächtigt können nur Vereinsmitglieder werden. Jedes Vereinsmitglied darf höchstens zwei weitere Vereinsmitglieder vertreten. Ist eine Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, weil nicht ausreichend Mitglieder erschienen oder vertreten sind, so kann eine weitere Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung mit einer Frist von 4 Wochen einberufen werden, die dann in jedem Fall beschlussfähig ist. Darauf ist in der Einladung besonders hinzuweisen. Der Vorstand muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn es von mindestens 10 % der Mitglieder schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einem Protokollbuch aufzunehmen und von einem Vorstandmitglied und einem weiteren Mitglied zu unterzeichnen. §10 Die Satzungsänderungen Satzungsänderungen können nur durch die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden. §11 Beiträge Über Beitragspflicht und -Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Das gleiche gilt für Aufnahmegebühren. §12 Auflösung des Vereins Die Auflösung oder Aufhebung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden oder vertretenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Wird mit der Auflösung oder Aufhebung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, so dass die unmittelbare und ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszweckes durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über. Bei sonstiger Auflösung oder Aufhebung des Vereins gilt hinsichtlich des Überganges des Vermögens § 3 Abs. 5. FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten. Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind: Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführen Kontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit) Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen Kontakten Entzugserscheinungen bei Verzicht Wenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Typische Anzeichen sind: Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführen Kontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit) Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen Kontakten Entzugserscheinungen bei Verzicht Wenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei) E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Links Ratgeber zur Aufklärung und Vorbeugung Sucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Sucht- und Jugendhilfe - Empfehlenswert Anonyme Alkoholiker (AA) Interessengemeinschaft e. V. Alateen Selbsthilfegruppen für jugendliche Angehörige von Alkoholikern www.arztphobie.com/psychologie/sucht/kaufsucht/ Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG Sucht) Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (vorm DGDS) e.V. (DGS) Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V. (DG SPS) Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) Fachverband Drogen und Rauschgift (FDR) Hilfe zur Selbsthilfe für Onlinesüchtige (HSO) e. V. Bundesgeschäftsstelle Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.V. United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) Weltgesundheitsorganisation /World Health Organization (WHO) schuldnerberatungen.org/schulden-durch-gluecksspiel FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten. Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind: Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführen Kontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit) Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen Kontakten Entzugserscheinungen bei Verzicht Wenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Typische Anzeichen sind: Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführen Kontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit) Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen Kontakten Entzugserscheinungen bei Verzicht Wenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei) E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Datenschutz Datenschutzerklärung Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Webseite www.suchthilfeverein.org und Ihr Interesse an unserem Verein. Für externe Links zu fremden Inhalten übernehmen wir trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle keine Haftung, da wir die Übermittlung dieser Information nicht veranlasst, den Adressaten der übermittelten Information und die übermittelten Informationen selbst nicht ausgewählt oder verändert haben.Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung anlässlich Ihres Besuchs auf unseren Internetseiten ist uns ein wichtiges Anliegen und erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, über die Sie sich z.B. unter www.bfd.bund.de informieren können.Im Folgenden erläutern wir Ihnen, welche Informationen wir während Ihres Besuchs auf unseren Webseiten erfassen und wie diese genutzt werden:Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten sowie Art und Zweck von deren Verwendung1) Beim Besuch der WebseiteBei jedem Zugriff eines Kunden (oder sonstigen Besuchers) auf unserer Webseite werden durch den auf Ihrem Endgerät (Computer, Laptop, Tablet, Smartphone, etc.) zum Einsatz kommenden Internet-Browser automatisch Informationen an den Server unserer Webseite gesendet. Diese Informationen werden temporär in einem sog. Logfile (Protokolldatei) gespeichert.Folgende Daten werden dabei ohne Ihr Zutun erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert:IP-Adresse des anfragenden Rechners, sowie Geräte-ID oder individuelle Geräte-Kennung und Gerätetyp,Name der abgerufenen Datei und übertragene Datenmenge, sowie Datum und Uhrzeit des Abrufs,Meldung über erfolgreichen Abruf,anfragende Domain,Beschreibung des Typs des verwendeten Internet-Browsers und ggf. des Betriebssystems Ihres Endgeräts sowie der Name Ihres Access-Providers,Ihre Browser-Verlaufsdaten sowie Ihre standardmäßigen Weblog-Informationen,Unser berechtigtes Interesse gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO zur Erhebung der Daten beruht auf den folgenden Zwecken: Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus und einer komfortablen Nutzung der Webseite, Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie zu weiteren administrativen Zwecken.In keinem Fall verwenden wir die erhobenen Daten zu dem Zweck, Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen.2) Bei Nutzung unseres KontaktformularsBei Fragen jeglicher Art bieten wir Ihnen die Möglichkeit, mit uns über ein auf der Webseite bereitgestelltes Formular Kontakt aufzunehmen. Dabei ist die Angabe Ihres Namens und E-Mail-Adresse erforderlich, damit wir wissen, von wem die Anfrage stammt und um diese beantworten zu können. Weitere Angaben können freiwillig getätigt werden.Die Datenverarbeitung zum Zwecke der Kontaktaufnahme mit uns erfolgt gem. 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Weitergabe von personenbezogenen DatenEine Übermittlung Ihrer Daten an Dritte zu anderen als den im Folgenden aufgeführten Zwecken findet nicht statt.Wir geben Ihre Daten nur an Dritte weiter, wenn:Sie eine ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben nach (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO),dies für die Abwicklung von Vertragsverhältnissen mit Ihnen erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO),eine gesetzliche Verpflichtung zur Weitergabe besteht (Art.6 Abs.1 lit. c DSGVO),die Weitergabe zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO).In diesen Fällen beschränkt sich der Umfang der übermittelten Daten jedoch nur auf das erforderliche Minimum.Unsere Datenschutzbestimmungen stehen im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen und die Daten werden nur in der Bundesrepublik Deutschland / Europäischen Union verarbeitet. 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BetroffenenrechteAuf Anfrage werden wir Sie gern informieren, ob und welche personenbezogenen Daten zu Ihrer Person gespeichert sind (Art. 15 DSGVO), insbesondere über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling.Ihnen steht zudem das Recht zu, etwaig unrichtig erhobene personenbezogene Daten berichtigen oder unvollständig erhobene Daten vervollständigen zu lassen (Art. 16 DSGVO).Ferner haben Sie das Recht, von uns die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten zu verlangen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen (Art. 18 DSGVO).Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen (Art. 20 DSGVO).Darüber hinaus steht Ihnen das sogenannte „Recht auf Vergessenwerden“ zu, d.h. Sie können von uns die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen, sofern hierfür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen (Art. 17 DSGVO).Unabhängig davon werden Ihre personenbezogenen Daten automatisch von uns gelöscht, wenn der Zweck der Datenerhebung weggefallen oder die Datenverarbeitung unrechtmäßig erfolgt ist.Gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO haben Sie das Recht Ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber uns zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen.Sie haben zudem das Recht, jederzeit gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch zu erheben, sofern ein Widerspruchsrecht gesetzlich vorgesehen ist. Im Falle eines wirksamen Widerrufs werden Ihre personenbezogenen Daten ebenfalls automatisch durch uns gelöscht (Art. 21 DSGVO).Möchten Sie von Ihrem Widerrufs- oder Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an: suchtundjugendhilfe.ev@gmail.comBei Verstößen gegen die datenschutzrechtlichen Vorschriften haben Sie gem. Art. 77 DSGVO die Möglichkeit, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde zu erheben. Dauer der DatenspeicherungDie erhobenen Daten werden solange bei uns gespeichert, wie dies für die Durchführung der mit uns eingegangen Verträge erforderlich ist oder Sie Ihr Recht auf Löschung oder Ihr Recht auf Datenübertragung auf ein anderes Unternehmen nicht ausgeübt haben. CookiesWir setzen auf unserer Webseite Cookies ein. Hierbei handelt es sich um kleine Text-Dateien, die Ihr Browser automatisch erstellt und die auf Ihrem Endgerät gespeichert werden, wenn Sie unsere Webseite besuchen. 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Im Mittelpunkt steht also die Abmagerung des Körpers, die dem Beobachter zuerst auffällt. Die Symptome bestehen aber auch darin, dass die Betroffenen an Schlaflosigkeit leiden, nervös sind und an den Armen und Beinen meist besonders kälteempfindlich sind. Im Zuge der Unterernährung reagiert der Körper durch Verlangsamung seiner Funktionen . Niedriger Blutdruck, verlangsamter Herzschlag und Kreislaufstörungen sind die Folge. Das Immunsystem wird beeinträchtigt, so dass bei geschwächten Abwehrkräften die Anfälligkeit für Infektionen ansteigt. Die drastische Reduzierung des Körpergewichtes führt schließlich dazu, dass bei den Mädchen und Frauen die Menstruation ausbleibt. Die Magersüchtige hat extreme Angst davor, dick zu sein. Selbst bei einem skelettartigen Körper entdeckt sie noch Stellen, die ihr zu dick erscheinen. Sie entwickelt eine verzerrte Wahrnehmung ihres Körpers. Experten bezeichnen dieses Symptom deshalb als Körperschemastörung. Trotz Ablehnung der Nahrung denken Betroffene ständig über das Essen nach. Dies ist auf die Dauer sehr anstrengend und führt dazu, dass Magersüchtige sich zurückziehen, sich schwer konzentrieren können. Wenn hier von Mädchen und Frauen die Rede ist, so heißt das nicht, dass Jungen nicht betroffen sein können. Der weit überwiegende Teil der an Magersucht (anorexia nervosa) Erkrankten sind jedoch Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 25 Jahren., auch wenn die Zahl männlicher Betroffener anzusteigen scheint. Dies mag daran liegen, dass Frauen in unserer Gesellschaft immer noch hauptsächlich über Schönheit, Weiblichkeit und Körperlichkeit definiert werden. Der Körperkult ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Auf den Titelbildern der Frauenmagazine rekeln sich schlanke, anmutige Frauenkörper, die zur Nachahmung anregen und Frauen mit wenig Selbstbewusstsein in den Diätenwahn treiben, bis sie letztlich die Kontrolle verlieren und sich ihrer eigenen Körperlichkeit trotz der ständigen Beschäftigung damit nicht mehr bewusst sind. Untersuchungen haben gezeigt, dass insbesondere Mädchen aus der oberen Mittelschicht betroffen sind. Sie sind häufig überdurchschnittlich intelligent, sehr leistungsorientiert und neigen zum Perfektionismus. Außerdem wird betont, dass durch die Abmagerung des Körpers und dem damit einhergehenden Verlust der Weiblichkeit eine Flucht vor dem Erwachsensein und der Sexualität ausgedrückt wird. Zwar scheint die Tatsache, dass ein nicht geringer Anteil der betroffenen Mädchen und Frauen in ihrer Kindheit Opfer sexuellen Missbrauchs waren, diese Annahme zu stützen, man darf dabei jedoch nicht übersehen, dass mit einer solchen Einschätzung eine Infantilisierung der Frauen stattfindet, die die Frau wiederum in eine Rolle zwängt, aus der sie – und gerade die Magersüchtige – sich eigentlich befreien will. Eine solche isolierte Annahme wird den komplexen Zusammenhängen dieser Erkrankung nicht gerecht. Mädchen und Frauen, die magersüchtig sind, zeichnen sich nämlich neben ihrer durchaus vorhandenen Verletzlichkeit und Labilität gerade durch ihr starkes und unbeugsames Verhalten aus, mit dem sie ihr Gewicht kontrollieren. Kontrolle ist ein hervorzuhebendes Element dieser Sucht. Die Magersüchtigen kontrollieren ihren Körper und erleben die Abnahme ihres Körpergewichtes als Sieg über ihre Bedürfnisse. Sie lehnen eigene Bedürfnisse als etwas Schlechtes ab und wollen und können ihnen nicht nachgeben. Sie haben zumeist schon als Kind gelernt, eigene Bedürfnisse zurückzustellen und statt für sich für andere da zu sein. So ist es nicht verwunderlich, dass die Betroffenen allzu gerne bereit sind, für andere ein schönes Essen herzurichten, für das Wohlbefinden ihrer Umgebung zu sorgen und dabei selbst stets zu kurz kommen. Sie ersetzen Verlangen durch Verweigerung und drücken ihre Unabhängigkeit damit aus. Dass sie in Wirklichkeit aber zutiefst abhängig sind und sich danach sehnen, ihre Bedürfnisse auszuleben, verneinen sie in einem qualvollen Akt der Selbstverleugnung. Anorektische Mädchen und Frauen neigen dazu, sich ein strenges Programm körperlicher Aktivitäten aufzuerlegen. Dies hat zum einen den Zweck, das Körpergewicht weiter zu reduzieren. Noch wichtiger erscheint hierbei aber der Aspekt, dass die Betroffenen auch hierin die Bestätigung suchen, ihren Körper völlig kontrollieren zu können und trotz des Untergewichts zu sportlichen Höchstleistungen fähig zu sein. Wir leben heute in einer Konsumgesellschaft, die einem Überfluss an Nahrungsmitteln mit strengen Diäten begegnet. Welche Frau hat nicht schon wenigstens eine Schlankheitskur durchgemacht? Es gehört heute fast zum guten Ton, eine gewisse Zurückhaltung an den Tag zu legen, wenn es um das Essen geht. Völlerei ist out, Askese ist in. Aus dieser Einstellung schöpfen dann auch die anorektischen Menschen ihr Selbstbewusstsein, wenn sie wieder einmal geschafft haben, was der Großteil der Frauen nicht schafft. Sie konnten auf Nahrung verzichten, während andere sich ihrer Ansicht nach gehen ließen. Diese fatale Einschätzung macht die Magersüchtige innerlich stark, körperlich aber immer schwächer. Und so ist es auch zu erklären, dass Betroffene nicht schon viel früher zusammenbrechen, sondern stattdessen meist über viele Jahre mit einem kritischen Untergewicht leben. Sie schöpfen ihre Energie aus dem Bewusstsein, ihr Gewicht und damit ihr Leben kontrollieren zu können und damit anderen weit überlegen zu sein. Dabei übersehen sie, dass sie schon lange nicht mehr nur schlank sind. Und das vormals gesteckte Ziel, anerkannt und akzeptiert zu werden, kehrt sich in das Gegenteil um. Zwar erregt die Betroffene Aufmerksamkeit, aber das Interesse gilt weniger ihrer vermeintlichen Schönheit, sondern ist vielmehr Ausdruck einer fast unangenehmen Faszination. Die anorektische Frau registriert das Interesse ihrer Umwelt und reagiert darauf, indem sie ihr Ziel, dünn zu sein, umso beharrlicher verfolgt. Die Begegnung mit einer Magersüchtigen verursacht im Betrachter zum Teil ein unwiderstehliches Interesse an der geheimnisvollen Ausstrahlung, die die Betroffene umgibt. Ihr starker Wille und die Kraft, das eigene Körpergewicht derart unter Kontrolle zu haben, berührt immer auch das eigene Selbstverständnis. Andererseits geht dieses Interesse auch mit einer Verunsicherung einher, die eine Annäherung oder gar den Versuch einer Hilfestellung meist scheitern lässt. Diese Verunsicherung überträgt sich jedoch auf die Magersüchtige, die ja in den seltensten Fällen in der Lage ist, von selbst ihre Probleme oder Bedürfnisse zu offenbaren. Wir können die Magersüchtige als Spiegelbild unserer Gesellschaft mit all ihren Widersprüchen und teilweise extremen und unerfüllbaren Wertvorstellungen betrachten. Wenn wir erkannt haben, wie krank betroffene Frauen tatsächlich sind, können und müssen wir auch unseren vorherrschenden gesellschaftlichen Normen kritisch gegenüberstehen. FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten. Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind: Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführen Kontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit) Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen Kontakten Entzugserscheinungen bei Verzicht Wenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Typische Anzeichen sind: Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführen Kontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit) Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen Kontakten Entzugserscheinungen bei Verzicht Wenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei) E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Spielsucht Ratgeber zur Aufklärung und Vorbeugung Sucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Spielsucht - Sucht- und Jugendhilfe Wir wollen auf eine weitere sogenannte stoffungebundene Sucht hinweisen, die sich scheinbar „spielerisch“ in unseren Alltag schleicht und dabei großen Schaden anrichten kann, die Spielsucht. Die Spielsucht wird so definiert: „Die Störung der pathologischen Glücksspieler beruht auf sich häufig wiederholendem, episodenhaftem Glücksspiel, das die Lebensführung der betroffenen Personen beherrscht und zum Verfall der sozialen, beruflichen, materiellen und familiären Werte und Verpflichtungen führt.“ Von pathologischem Spielen kann also gesprochen werden, wenn: der Zeit- und/oder Geldaufwand für das Spielen ein derartiges Ausmaß annimmt, dass ein subjektiver (und ökonomischer) Leidensdruck entsteht. die alltägliche Lebensführung eingeengt ist auf eine übermäßige gedankliche, emotionale und unverhältnismäßige Ausrichtung auf das Spielen. durch das Spielen im sozialen Umfeld Störungen auftreten. Das Spielen kann sich dann in folgender Weise auf die tägliche Lebensführung auswirken: Ein Großteil der Zeit wird mit dem Spiel oder der Beschaffung von Geld zum Spielen verbracht. Zunächst beginnt alles ganz harmlos: Der Spielautomat hat einen kleinen Gewinn ausgeschüttet, dann vielleicht einen größeren. Man ist von dem Spiel fasziniert und meint vielleicht sogar, finanzielle Probleme lösen zu können, wenn man nur mehr Geld einsetzt. Häufig werden größere Geldsummen verspielt oder die einzelnen Spielphasen über den eigentlichen geplanten Zeitraum hinaus ausgedehnt. Es besteht das Bedürfnis, die Höhe oder Häufigkeit der Einsätze zu steigern, um die gewünschte Erregung zu erreichen. Besteht keine Möglichkeit zum Spielen, kommt es zu Unruhe und Reizbarkeit. Schließlich darf kein Tag vergehen, an dem nicht das Geld durch den Automaten rauscht. Mehr und mehr kreist das Erleben und Verhalten der Betroffenen um das Glücksspiel. Sie sind süchtig nach dem Gefühl der Euphorie, das sie überkommt, wenn sie sich der Spielsucht hingeben. Ein ähnlich ekstatisches Gefühl erleben auch Abhängige stoffgebundener Süchte Wenn die Konflikte zu Hause mal wieder übermächtig werden, bietet der Spielautomat eine Zuflucht. Eine Zuflucht, die allzu schnell zur Falle werden kann. Denn spätestens zu diesem Zeitpunkt hat der Teufelskreis der Sucht begonnen. Körpereigene Drogen (sog. Endorphine) sorgen u.a. dafür, dass der Spielsüchtige die beschriebenen Gefühle erlebt. Es wiederholt sich die Wechselwirkung von Verspielen von Geld und Weiterspielen am nächsten Tag, um den Verlust zurückzugewinnen. Wiederholt wird der Versuch unternommen, das Spiel einzuschränken oder ganz damit aufzuhören. Es wird auch dann häufig gespielt, wenn berufliche oder private Verpflichtungen anstehen. Wichtige Aktivitäten in Beruf, Privatleben und Freizeit werden vernachlässigt oder ganz aufgegeben, um spielen zu können. Trotz wachsender, von ihm/ihr nicht mehr zu bezahlender Schulden und trotz der im sozialen, beruflichen oder juristischen Bereich aufkommenden Probleme ist er/sie aber nicht in der Lage, das Spielen aufzugeben. So wie die Alkoholsucht und die Drogensucht verläuft auch die Spielsucht in Phasen. Nach Kellermann (Kellermann B. 1987) unterscheidet man folgende Phasen: Einstieg: In der Regel lernen die Patienten das Glücksspiel zufällig kennen. Sie litten aber häufig bereits unter Depressionen und einem geringen Selbstwertgefühl. Erleichterung: In diesem Stadium fühlen sich die Spieler wohl, machten positive Erfahrungen durch Erfolge beim Spiel. Misserfolge werden nicht ernst genommen. Gewöhnung: Man spielt häufiger und intensiver, obgleich die anfänglichen angenehmen Erfahrungen nicht mehr so häufig sind. Das Spielen wird Medikament gegen Unruhe und Angespanntheit. Abhängigkeit: Es wird immer exzessiver, besessener gespielt. Es wird wichtiger als berufliche Existenz und Familie. Partnerschaftliche Verbindungen zerbrechen, finanzielle Rückhalte werden verspielt. Nicht jeder, der Spaß am Spiel hat, ist aber auch spielsüchtig. Erst wenn der Spieldrang nicht mehr zu kontrollieren ist und man sich ständig gedanklich damit beschäftigt, kann eine krankhafte Sucht vorliegen. Auch wer versucht, häuslichen Problemen und Konflikten durch das Glücksspiel zu entkommen, ist gefährdet. Wenn eine Spielsucht vorliegt, ist sie behandlungsbedürftig. Hilfreicher Link zum Thema "Schulden durch Glücksspiel" https://www.schuldnerberatungen.org/schulden-durch-gluecksspiel/ FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten. Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind: Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführen Kontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit) Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen Kontakten Entzugserscheinungen bei Verzicht Wenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Typische Anzeichen sind: Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführen Kontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit) Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen Kontakten Entzugserscheinungen bei Verzicht Wenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei) E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Kaufsucht Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Kaufsucht - Sucht- und Jugendhilfe Die Kaufsucht ist hierzulande weit verbreitet, als so mancher annehmen mag. Der Grund dafür, dass eine solche stoffungebundene Sucht meist zu spät oder gar nicht erkannt wird, liegt in der Unauffälligkeit des Verhaltens. Denn Kaufen wird nicht nur gesellschaftlich akzeptiert, sondern auch geschätzt. Wer viel kauft, hat viel Geld, hat Erfolg, hat ein starkes Image. Dieser Trugschluss kann in den Ruin führen.Meist ist ein geringes Selbstvertrauen der Anlass zur Kaufsucht. In Selbsthilfegruppen wird deshalb versucht, das Selbstwertgefühl zu stärken. Wer immer wieder den Drang verspürt, Dinge zu kaufen, die eigentlich nicht gebraucht werden, zeigt erste Merkmale der Kaufsucht. Wenn der Einkauf nicht möglich ist, können sich Entzugserscheinungen einstellen (Aggressionen, Unruhe, depressive Verstimmungen). Auffällig und gleichzeitig aufschlussreich ist, dass besonders Singles betroffen sind. Das Gefühl der Einsamkeit kann nämlich das Selbstwertgefühl erheblich mindern.Die Möglichkeit des Einkaufs im Internet vergrößert die Problematik und lässt die Kaufsucht noch unauffälliger werden. Man kauft ganz bequem von Zuhause aus und muss sich vor niemandem rechtfertigen. Durch diese Anonymität sitzt das Geld entsprechend locker. Die Onlinedienste melden enorme Umsatzzuwächse.Man sollte nicht davor zurückschrecken, eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen. Von selbst löst sich das Problem nur in den seltensten Fällen. Wer außerdem durch die hohe Verschuldung in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist, sollte eine Schuldnerberatungsstelle aufsuchen.Auch das bequeme Einkaufen über das Fernsehen (Teleshopping) kann Suchtcharakter annehmen. Tele-Shopping-Sender bieten ihre Waren an und betonen dabei, dass der Kunde diese Produkte nie wieder so günstig und so bequem erwerben könne wie über das Tele-Shopping-Angebot. Zusätzlich wird der Zuschauer mehr oder weniger penetrant darauf hingewiesen, dass das Angebot nur in begrenzter Auflage vorhanden sei, so dass ein schnelles Zugreifen gleichsam unumgänglich sei, will man nicht auf eines der scheinbar günstigen und exklusiven Produkte verzichten.Innovative Kosmetikprodukte, verlockender Schmuck, Sportgeräte aller Art und wundersame Haushaltsmittel sollen ein neues Glücksgefühl vermitteln und potentielle Kunden locken. Die Effektivität der Artikel wird mit deren Erwerb garantiert.  Aber um die versprochene Wirksamkeit zu testen, muss natürlich erst einmal geordert werden – und das möglichst schnell.Denn die Moderatoren ( oder vielleicht besser Verkäuferinnen und Verkäufer) versäumen es nicht, die Zuschauer immer wieder zu belehren, dass der Vorrat mit jeder Sekunde dahin schmilzt. Und als ob das noch nicht ausreichte, erscheint auf dem Bildschirm pausenlos die Anzahl der bereits verkauften Produkte. Nun wird manch einer meinen, dass diese Verkaufsmethoden doch nur allzu leicht zu durchschauen sind und ein jeder doch schließlich wisse, dass mit dem Verkauf der Artikel alle Beteiligten gewinnen abgesehen vom gutmütigen Käufer. Dabei wird jedoch vergessen, dass das Bestellen und Kaufen auch ganz andere Bedürfnisse befriedigen kann. Gefühls-Defizite werden ausgeglichen, Frust wird verschoben und die Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit gestillt. Die Zufriedenheit vermag sich aber nur für kurze Zeit einzustellen. Wenn das Produkt nicht genutzt wird oder der versprochene Erfolg sich nicht einstellen will, dann entstehen Schuldgefühle und neuer Frust macht sich breit. Um diesem Gefühl zu entkommen, wird erneut bestellt und gekauft. Es entsteht ein Teufelskreis, der nur schwer zu durchbrechen ist. Die Folge sind in vielen Fällen Schulden, die aus Schamgefühlen verheimlicht werden, so dass Hilfestellung, die es durchaus gibt, die Betroffenen kaum erreicht.Aber genau dies ist der Ansatzpunkt, um aus der Kaufsucht herauszufinden. Schamgefühle sind normal, aber nicht nötig. Die Schuldnerberatungsstellen wissen um das Phänomen der Kaufsucht und helfen dabei, sich von dem Schuldenberg wieder zu befreien. Wer ein krankhaftes Kaufverhalten feststellt, sollte sich auch nicht scheuen, einen Verhaltenstherapeuten aufzusuchen und sich diesem anzuvertrauen.Wie bei jedem Suchtproblem ist die Einsicht, dass man ein Problem hat, und der Wille, dem Dilemma zu entkommen, der erste Schritt aus dem Teufelskreis. In einem vertrauensvollen Gespräch mit einem professionellen Psychotherapeuten werden Strategien entwickelt, um die Sucht zu überwinden. Letztendlich geht es darum, wieder Lebensfreude zurück zu gewinnen und die Einengung der Sucht zu bewältigen. Eine gute Unterstützung neben der Therapie finden Betroffene auch in Selbsthilfegruppen. FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Arbeitssucht Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Arbeitssucht - Sucht- und Jugendhilfe Anfangsstadium:In der Anfangsphase wird das Verhalten noch nicht als negativ wahrgenommen, da es gerade in der heutigen Zeit selbstverständlich ist, dass die Arbeit einen wichtigen Stellenwert einnimmt. So sind Überstunden, die gedankliche Beschäftigung mit der Arbeit während der Freizeit und ein hastiger Lebensstil nichts Ungewöhnliches. Aber schon in diesem ersten Stadium vernachlässigen Betroffene Freunde und Familie, weil sie zu sehr mit ihrer Arbeit beschäftigt sind. Aus Angst vor Bemerkungen aus dem sozialen Umfeld wird deshalb auch oft heimlich gearbeitet.Verlauf:In dieser Phase wird deutlich, dass Betroffene ihre „Dosis“ ständig erhöhen müssen. Sie nehmen sich genügend Arbeit mit nach Hause, um nur ja nicht untätig bleiben zu müssen. Der Workaholic macht in dieser Phase unweigerlich auch die Erfahrung der Überforderung und verhält sich seinen Mitmenschen gegenüber ungeduldig und aggressiv. Durch eine Steigerung des Arbeitspensums versucht der Betroffene vorhandenen Schuldgefühlen entgegenzuwirken. Erste psychische und körperliche Beschwerden (z.B. Depressionen und Magengeschwüre) begleiten nun die Sucht.Chronische Phase:In der chronischen Phase werden die körperlichen Symptome immer deutlicher. Der Körper wird permanent überlastet und kann sich nicht erholen. Typische und schwere Folgen der Arbeitssucht können dann Herzinfarkt, Schlaganfall, Magendurchbruch oder Hörsturz sein.Die Unfähigkeit, sich zu entspannen, versuchen einige Arbeitssüchtige dadurch zu kompensieren, dass sie zu Beruhigungsmitteln oder Alkohol greifen. Die Betroffenen sind nun nicht mehr voll leistungsfähig. Das macht ihnen Angst und führt zu weiterem Stress.Wir leben heute in einer Leistungsgesellschaft, die Fleiß und Erfolg belohnt. Das macht es besonders schwierig, eine Arbeitssucht überhaupt wahrzunehmen. Wer viel arbeitet, wird anerkannt und bewundert. Diese positive Haltung des Umfeldes erschwert die Krankheitseinsicht oder macht sie gar unmöglich.Der Arbeitssüchtige hat häufig schon als Kind die Erfahrung machen müssen, dass Anerkennung nur durch Leistung zu erhalten ist. Dieses Verhaltensmuster setzt sich dann im späteren Arbeitsleben fort und kann sich verselbständigen. Arbeitssucht kann aber auch eine Form der Flucht sein, nämlich der Flucht vor zwischenmenschlichen Konflikten. Die Arbeit stellt dann ein legitimes Ablenkungsmanöver dar, um sich den Problemen im Freundes- oder Familienkreis nicht stellen zu müssen.Die schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen machen deutlich, dass Arbeitssüchtigen unbedingt geholfen werden muss. Gerade in diesem Bereich ist aber die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen und sich gegebenenfalls in therapeutische Hände zu begeben, äußerst gering.Deshalb ist Aufklärung hier von besonderer Bedeutung, um Symptome der Arbeitssucht richtig deuten zu können. Persönliche Erfüllung durch den Beruf ist eine Sache. Wer dabei aber seine Gesundheit aufs Spiel setzt, sollte sich fragen, ob die Arbeit nicht einen zu hohen Stellenwert in seinem Leben einnimmt. FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Tabak Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Tabak - Sucht- und Jugendhilfe 33,9 % der Erwachsenen in Deutschland rauchen. Das entspricht etwa 16 Mio. Menschen. Etwa 140.000 Menschen sterben jedes Jahr vorzeitig an den direkten Folgen des Rauchens, etwa 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Die volkswirtschaftlichen Kosten des Rauchens für die Gesellschaft werden auf 18,8 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.Wirkung:Freigesetztes Nikotin gelangt durch den Rauch in die Lunge und von dort ins Blut. Nach nur sieben Sekunden erreicht es das Gehirn und beeinflusst die Nervenzellen. "Nikotin ist eine der am schnellsten süchtig machenden Substanzen. Es hat nicht nur psychostimulierende Wirkungen wie Kokain oder Amphetamin, sondern stößt im Gehirn die gesamte Breite der Neuromodulatoren an und wirkt wie der Dirigent in einem Konzert auf viele Instrumente ein", so Professor Lutz Schmidt aus Berlin.Es kommt zur Ausschüttung unterschiedlicher Neurotransmitter (chemische Stoffe, die dem Informationsaustausch zwischen den einzelnen Nervenzellen dienen) wie Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Endorphinen. Belohnungsareale im Gehirn werden aktiviert und der Raucher verspürt angenehme Gefühle der Entspannung. Das vermeintliche Gefühl des Stressabbaus, das viele Raucher beschreiben, täuscht jedoch, denn der scheinbar entspannende Effekt des Rauchens kommt nur dadurch zustande, dass durch den Griff zur Zigarette die Spannung, die durch ein Sinken des Nikotin-Levels entstanden ist, wieder aufgehoben wird. Die Phasen zwischen den Zigaretten mit den entsprechenden Entzugssymptomen sorgen vielmehr dafür, dass Raucher ein höheres Stressniveau haben als Nichtraucher.Die dem Tabak künstlich zugesetzten Substanzen wie Ammonium, das die Nikotinzufuhr beschleunigt, und Zucker, durch den beim Rauchen das süchtig machende Acetaldehyd entsteht, erhöhen das Abhängigkeitspotential von Zigaretten.Risiken:Die gesundheitlichen Folgen des Rauchens werden leider immer noch unterschätzt, obwohl im Durchschnitt Raucher 30 -40% häufiger krank sind als Nichtraucher.Die Gefahr an Krebs zu erkranken, erhöht sich bei Rauchern um ein Vielfaches. Betroffen sind besonders die Lunge, die Mundhöhle, das Zahnfleisch, die Lippen, die Zunge, der Rachen, der Kehlkopf, die Speiseröhre, die Luftröhre, die Brust, der Magen, die Bauchspeicheldrüse, die Nieren, die Blase, die Harnröhre, der Zwölffingerdarm, der Darm, das Blut und sogar der Gebärmutterhals.Im Prinzip sind alle Organe, mit denen Stoffe der Zigarette in Berührung kommen krebsgefährdet.Auch Herz- und Kreislaufkrankheiten häufen sich bei Rauchern, da das Rauchen eine Verengung der Blutgefäße verursacht, der Blutdruck steigt und die Gefäße verkalken (Arteriosklerose).  Wer zusätzlich einen ungesunden Lebensstil etwa durch Alkohol, Übergewicht oder Stress aufweist, erhöht das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen. Schlaganfall und Herzinfarkt betreffen heute auch viele junge Raucherinnen, die gleichzeitig die Pille einnehmen.Erkrankungen der Atemwege sind eine weitere Folge des Rauchens. Viele Raucher leiden unter chronischer Bronchitis. Der Teergehalt von Zigaretten verklebt die Flimmerhärchen und die Betroffenen leiden unter dem sogenannten „Raucherhusten“.  Bei der Lungenblähung schließlich können die Lungenbläschen nicht mehr geleert werden, sie vergrößern sich und können platzen. Das Atmen wird zur Qual und ist dann teilweise nur noch mit Sauerstoffgeräten möglich.Auch die Haut von Rauchern leidet. Aufgrund der schlechten Durchblutung kommt es zu frühzeitiger Faltenbildung. Die Entwicklung von Osteoporose (Knochenschwund) wird durch das Rauchen beschleunigt.Weitere Folgeerkrankungen des Rauchens sind: Leber- und Nierenschädigungen, hoher Blutdruck und damit erhöhtes Schlaganfallrisiko, Parodontose, Magenschleimhautentzündungen, Beeinträchtigung der Libido, Risiko von Makula-Degeneration (Schädigung des Sehzentrums der Netzhaut, die bis zur völligen Erblindung führen kann) und Alzheimer-Erkrankungen. Zudem erhöht sich das Risiko bei chirurgischen Eingriffen.Auch das Passivrauchen birgt erhebliche Gesundheitsgefahren. Beim längeren Aufenthalt in einem stark verqualmten Raum, zum Beispiel in einer Kneipe, nehmen auch Nichtraucher so viele Gifte auf, als wenn sie 5 Zigaretten pro Stunde rauchen würden.   FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Spice Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Spice - Sucht- und Jugendhilfe Bei „Spice“ handelt es sich um Mischungen aus getrockneten Pflanzenteilen, die als Räuchermischungen deklariert werden, tatsächlich aber als Ersatz für Cannabisprodukte Verwendung finden und als neue „Modedroge“ gelten. Für Konsumenten ist nicht erkennbar, ob den Kräutermischungen synthetische, hochpotente Wirkstoffe zugesetzt wurden.Die in Spice enthaltenen Wirkstoffe sind seit 22. Januar 2009 illegal und werden nun schärfer kontrolliert. Durch ihre Eintragung in die Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) sind sie als verkehrsfähige, aber nicht verschreibungsfähige Betäubungsmittel eingestuft. Beschränkt auf ein Jahr ist somit jede Form der unerlaubten Herstellung, des Handels und Besitzes untersagt. Damit ist der Umgang mit Spice ohne Erlaubnis grundsätzlich strafbar. .Wirkung:Wie gemeinsame Laboruntersuchungen des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Freiburg und des Bundeskriminalamts belegen, enthält „Spice“ als Hauptwirkstoff eine chemisch leicht modifizierte Form des synthetischen Cannabinoids „CP-47,497“. Dieser Vertreter aus der Gruppe der so genannten „nicht klassischen“ Cannabinoide weist strukturelle Ähnlichkeiten mit dem Hauptwirkstoff der Cannabispflanze, dem delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) auf, besitzt aber eine gegenüber THC um ein Vielfaches erhöhte pharmakologische Potenz.Das bisher in den Medien als alleiniger Wirkstoff in „Spice“ genannte cannabimimetische Aminoalkylindol „JWH-018“ konnte lediglich in einigen von der Rechtsmedizin Freiburg und dem Bundeskriminalamt untersuchten „Spice“-Proben in vergleichsweise niedriger Konzentration nachgewiesen werden. In anderen „Spice“-ähnlichen Kräutermischungen war hingegen „JWH-018“ als Hauptwirkstoff enthalten.Risiken:Die hohe Wirksamkeit der synthetischen Cannabinoide sowie die ungleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe in den Kräutermischungen bergen das Risiko von Überdosierungen nach dem Rauchen von „Spice“ und vergleichbaren Produkten. Von einem mindestens mit Cannabis vergleichbaren Suchtpotenzial ist auszugehen. Weiterhin können durch den Verbrennungsprozess beim Rauchen sowie durch Umsetzungen der Wirkstoffe im Körper toxische und potentiell krebserregende bzw. krebsfördernde Produkte gebildet werden. Es besteht somit eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung für die Konsumenten. (Quelle: BKA)  FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Medikamente Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Medikamente - Sucht- und Jugendhilfe Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) geht von 1,4 bis 1,8 Millionen Medikamentenabhängigen in Deutschland aus, das sind circa zwei Prozent der Bevölkerung.Benzodiazepinhaltige Arzneimittel wie z.B. Valium oder Librium gehören zu den meistverordneten Medikamenten. Sie werden erfolgreich als Schlafmittel und gegen Angstzustände eingesetzt. Problematisch ist der Dauergebrauch. Bei Drogenmissbrauch werden Tranquilizer häufig in Kombination mit anderen Drogen konsumiert, um die Wirkung zu verstärken. Bis zur Einführung der Benzodiazepine waren Barbiturate die am häufigsten verwendeten Schlafmittel, die starke Nebenwirkungen wie Atemstörungen sowie hohes Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial besitzen.Besonders erschreckend ist, dass unter den Medikamentenabhängigen auch immer mehr Kinder und Jugendliche sind. Immer höhere Anforderungen schon in der Grundschule, immer mehr Termine in der Freizeit und immer höhere Erwartungen der Eltern, all dies setzt Kinder schon viel zu früh unter Druck. Wenn solche Stressfaktoren dann auch noch durch die Einnahme von Medikamenten „weggeschluckt" werden, ist die Tablettensucht schon bei den Jüngsten nicht mehr weit. So wundert es kaum, dass ein Drittel der Zwölf- bis 17jährigen mindestens einmal wöchentlich Medikamente gegen Schulstress und Leistungsüberforderung einnehmen. Schon Anfang der neunziger Jahre zählte das Frankfurter Institut für Medizinische Statistik knapp eine halbe Million Psychopharmaka-Verordnungen für Kinder unter zwölf Jahren.Der Weg zur „Tablettensucht“ beginnt damit, dass eine Tablette eine angenehme Wirkung hat. Man kann nach einer Tablette endlich mal wieder richtig durchschlafen. Damit man sich in der nächsten Nacht nicht ruhelos im Bett wälzt wie eh und je, nimmt man wieder eine. So wird das Schlucken zur Gewohnheit. Der Mensch weiß zu diesem Zeitpunkt schon gar nicht mehr, ob er die Tablette eigentlich braucht oder nicht. Er will es aber nicht auf einen Versuch ankommen lassen. Er ist fest überzeugt: Er braucht die Tablette. Einige Tablettensüchtige kommen auf 30 bis 40 Schmerztabletten am Tag, viele auf 5 bis 20.Durch die langsame Ausscheidung der eingenommenen Dosis kommt es bei täglicher Gabe schon von zweiten Tage an zur Anhäufung im Körper. Nach regelmäßiger Einnahme entwickelt sich eine Toleranz gegenüber dem Medikament und eine seelische, oft auch eine körperliche Abhängigkeit. Hat sich die Toleranz entwickelt, muss der Patient zur Schlafeinleitung die Dosis erhöhen.Das Problem gerade bei Schmerzmitteln im Bereich der Selbstmedikation besteht darin, dass eine ärztliche Kontrolle nicht stattfindet. Da die Medikamente ohne Verschreibung zu haben sind, wird damit meist automatisch Harmlosigkeit assoziiert. Die in den Beipackzetteln genannten Nebenwirkungen und Dosierungsanleitungen werden dann häufig ignoriert. Vorsicht ist gerade geboten bei sogenannten Kombinationspräparaten, d.h. bei Präparaten, die mehrere Wirkstoffe enthalten. Hier kann es zu gefährlichen Nierenschädigungen kommen. Monopräparate mit nur einem Wirkstoff sind vorzuziehen, wenn unbedingt zu Schmerzmitteln gegriffen werden muss.Es gibt verschiedene Medikamentengruppen, die süchtig machende Stoffe enthalten. Das sind nach Angaben der DHS:SchmerzmittelHustenmittelSchlafmittelBeruhigungsmittelAufputschmittel.Risiken:Medikamente werden immer dann gefährlich, wenn ein Präparat nicht bestimmungsgemäß über einen längeren Zeitraum genommen werden. Die Entwicklung einer Tablettensucht hängt immer von persönlichen körperlichen und seelischen Merkmalen sowie der Zusammensetzung der Medikamente ab. Mit zunehmendem Alter verändert sich der Hirnstoffwechsel und die Suchtgefahr nimmt zu. Als kritische Grenze gilt für Benzodiazepine ein Verordnungszeitraum von über 3 Monaten. Manche Psychopharmaka machen jedoch auch schon nach vierwöchiger Einnahme süchtig. Neben physischer und psychischer Abhängigkeit verursacht der Missbrauch von Medikamenten u.a. Gedächtnisstörungen, Reaktionsverzögerung, unerwünschte Muskelentspannungen und Müdigkeit. Auch körperliche Schäden wie etwa Durchblutungsstörungen, Nierenschäden und Magen-Darm-Geschwüre können auftreten sowie Depressionen. Infolge der unerwünschten Wirkungen kann z.B. auch die Fahrtüchtigkeit eines Patienten erheblich eingeschränkt sein. Unwillkürliche Muskelentspannung führt mitunter zu Stürzen, die komplizierte Brüche nach sich ziehen können.Entzugserscheinungen sind Angstzustände, Schwindelgefühle, Muskelzittern, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Halluzinationen, Krampfanfälle.  FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### LSD Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden LSD - Sucht- und Jugendhilfe LSD ist die Abkürzung für Lysergsäurediethylamid. Es ist ein halbsynthetisches Derivat der Lysergsäure, eines Bestandteils des „Mutterkorns“. Mutterkorn ist ein Pilz aus der Klasse der Askomyzeten.1938 wurde LSD zum ersten Mal von Albert Hofmann hergestellt im Rahmen seiner Untersuchungen über Mutterkornalkaloide. In einem Selbstversuch, bei dem Albert Hofmann eine geringe Menge der Substanz einnahm. bemerkte er einen rauschartigen Zustand, den er auf die Wirkung der LSD-Lösung zurückführte. Hofmann berichtete von Schwindel, Angstgefühlen, Sehstörungen, Lähmungen, Lachreiz und einer sich anschließenden schweren Krise.Mit dem LSD war also eine stark wirksame halluzinogene Substanz gefunden worden. LSD war 5000- bis 10000mal wirksamer als das damals als Halluzinogen bekannte Meskalin, das bereits um die Jahrhundertwende untersucht worden war.LSD wurde als Rauschdroge auch außerhalb der Wissenschaft bekannt und wird von Konsumenten in Tablettenform oder, nachdem es in Flüssigkeit gelöst wurde, auf ein saugfähiges Material (Papier, Filz, Zuckerstückchen) aufgetragen und eingenommen.Wirkung:Nach der Einnahme dauert es etwa eine halbe bis eineinhalb Stunden, bis die Droge beginnt zu wirken. Die Wirkung hält dann acht bis zwölf Stunden an. Die Wirkung von LSD auf die Botenstoffe des Gehirns verursacht einen gestörten Ablauf der biologischen und psychischen Mechanismen. Die Wirkungsweise der Halluzinogene konnte bis heute zwar noch nicht völlig geklärt werden, sie versetzen das Gehirn jedoch künstlich in jenen tranceartigen Zustand, der beim Träumen auftritt. Betroffen ist u.a. das Nervenzentrum tief im Innern des Gehirns, das die Sinnesinformationen sammelt und verarbeitet. Halluzinogene können Synästhesien hervorrufen, d.h. Informationen aus Hör-, Seh-, Tast- und Geruchssinn überlagern sich.Risiken:Die Wirkungen von LSD sind deshalb so gefährlich, weil der Gebrauch zu einem sogenannten „Horrortrip“ führen kann. Es kommt zu Wahrnehmungsstörungen und Wahnerlebnissen, Halluzinationen und Gefühlssteigerungen, Verwirrtheitszuständen und Angstgefühlen. Die Grenzen zur Außenwelt verschwimmen, was von einigen Konsumenten zwar als positiv beschrieben wird, aber mit der Gefahr verbunden ist, dass es im Rausch zu psychotischen Zusammenbrüchen kommen kann, die Unfälle oder sogar Selbstmorde herbeiführen können. Persönlichkeitsveränderungen können die Folge sein, denn die Droge verstärkt vorhandene Probleme, die durch den Rausch aber nicht verarbeitet werden können. LSD ist also keinesfalls harmlos, sondern eine stark wirksame Substanz, die bei unkontrolliertem Gebrauch äußerst gefährliche Folgen haben kann.  FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Kokain Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Kokain - Sucht- und Jugendhilfe Das weiße kristallartige Pulver wird aus den Blättern des Kokastrauches gewonnen. Je nach Verarbeitung wird Kokain auch als Koks, Schnee, Coke, Crack und Rocks bezeichnet.Der immergrüne Kokastrauch wächst in Südamerika. In den Herkunftsländern Peru und Bolivien gehört das Kauen der unverarbeiteten Kokablättern zu rituellen Handlungen.Der Chemiker Albert Niemann isolierte im Jahre 1859 aus den von einer Weltumsegelung mitgebrachten Coca-Blättern ein weißes, geruchloses Kristall und nannte den Wirkstoff „Cocain“. Einige Jahre später entwickelte ein korsischer Pharmazeut namens Angelo Mariani aus Coca-Blättern einen Coca-Extrakt, den er mit Rotwein mischte und mit dem Namen „Vin Mariani à la Coca du Perou“ versah. Das Kokain wurde als Lokalanästhetikum und als Mittel gegen Depressionen eingesetzt.Kokain wird geraucht oder injiziert. Am verbreitetsten ist jedoch das Schnupfen („Sniefen“). Dabei wird das Pulver zu einer Linie gezogen und mit einem schmalen Rohr in die Nase gesogen.Für eine Injektion wird das Kokain zuvor aufgelöst und anschließend intravenös verabreicht. Zum Rauchen wird die weiß-gelbliche Kokainbase in speziellen Glaspfeifen an der Flamme eines Feuerzeugs oder Gasbrenners erhitzt und im heißen Zustand inhaliert.Wirkung:Wie auch beim Heroin wirkt Kokain bereits nach einigen Sekunden, wenn es injiziert oder geraucht wird, da es so am schnellsten ins Blut gelangt.  Beim Schnupfen dauert es bis zum Einsetzen der Rauschwirkung einige Minuten. Nach bis zu einer Stunde erreicht die Wirkung ihren Höhepunkt und dauert dann bis zu einer Stunde an. Der durch das Rauchen ausgelöste Rauschzustand hält dagegen nur etwa 5 - 10 Minuten an. Kokain wirkt euphorisierend, das Selbstwertgefühl wird bis zur Selbstüberschätzung gesteigert.Selbst Sigmund Freud war ein begeisterter Anhänger des Kokains und in seiner Studie „Über Coca“ (1884) heißt es: „Wenige Minuten nach der Einnahme stellt sich eine plötzliche Aufheiterung und ein Gefühl von Leichtigkeit her. Man fühlt eine Zunahme der Selbstbeherrschung, man fühlt sich lebenskräftiger und arbeitsfähiger. Ich habe diese gegen Hunger, Schlaf und Ermüdung schützende und zur geistigen Arbeit stählende Wirkung der Coca etwa ein dutzendmal an mir selbst erprobt.“  Heute fordert die Schnelllebigkeit im Internet-Zeitalter ihre Opfer. Gefragt sind Flexibilität, gute Laune und Kreativität. Und so mancher, der da nicht mithalten kann und mit den Anforderungen überfordert ist, sucht die Lösung in der Droge. In unserer heutigen Gesellschaft, in der Erfolg, Leistung und schnelle Kommunikation zählen, scheint Kokain die perfekte Droge zu sein. Denn das Rauschgift versetzt den Konsumenten in Hochstimmung und führt zu einem enormen Selbstbewusstsein. Gefühle der Euphorie scheinen Unmögliches plötzlich möglich zu machen und Denkprozesse werden beschleunigt.Risiken:Die Auswirkungen des Kokain-Konsums sind jedoch denkbar gefährlich für Körper und Geist. Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall können die Folge sein. Die Droge führt außerdem zu psychischer Abhängigkeit und kann schwere Depressionen hervorrufen.Nach der ersten Hochstimmung können zu den beschrieben Wahrnehmungen ängstlich paranoide Stimmungen hinzutreten, die vor allem mit akustischen, manchmal auch mit optischen Halluzinationen einhergehen. Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Erschöpfung bis hin zu Angstzuständen, Schuldgefühlen, Selbstvorwürfen und Suizidgedanken kennzeichnen den Zustand nach dem Konsum von Kokain.  FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Heroin Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Heroin - Sucht- und Jugendhilfe Heroin ist ein Opiat, das aus dem Saft des Schlafmohns gewonnen wird und den Wirkstoff Morphin enthält.  Letztlich ist es aber eine Mischung aus teilsynthetischem Opioid und Opiat.Das weißliche Pulver wird mit Ascorbinsäure oder Milchzucker versetzt, um es als „gestreckte“ Droge gewinnbringender verkaufen zu können.Unter dem Namen "Merck's Morphine" verkaufte die Firma Merck Morphium ab 1828 als Medikament. 1874 schließlich brachte die Firma Bayer es als Heroin auf den Markt, zunächst als Hustenmittel und um die Morphinsucht zu bekämpfen.  Dass Heroin noch stärker abhängig machte als der Vorgänger Morphin erkannte man jedoch erst im Jahre 1904.Die Bedeutung des Heroins in der Drogenszene nimmt zwar ab, jedoch sind gefährliche Mischungen mit der stärker im Trend liegenden Droge Kokain festzustellen. Diese Kombination ist deshalb gefährlich, weil sie das Aggressionspotential der Betroffenen steigert und die Gewaltbereitschaft in der „Szene“ erhöht.Wirkung:Heroin wirkt stark euphorisierend und Schmerz stillend. Ängste und Sorgen werden dadurch zugedeckt, stattdessen entsteht ein intensives Glücksgefühl, der sogenannte „Flash“. Die Substanz wirkt zudem beruhigend und Schlaf anregend, unangenehme Außenreize werden ausgeblendet.Die Wirkung der Droge ist abhängig von der jeweiligen Anwendungsform. Das intravenöse Spritzen verursacht den Rausch schon nach einigen Sekunden, da es sofort in den Blutkreislauf eintritt, und weist gleichzeitig das größte Suchtpotential auf. Wird die Droge geraucht, das Heroin wird dabei auf einer Alufolie erhitzt und die aufsteigenden Dämpfe inhaliert („Folienrauchen“), kommt es ebenfalls zu einem sehr schnellen Wirkunseintritt. Die Wirkungsdauer beträgt ca. 3 bis 5 Stunden. Drogentests können Heroin im Blut und Urin des Konsumenten zwei bis vier Tage, durch eine Haaranalyse bis zu 90 Tage nachweisen.Risiken:Heroin macht schon nach kurzzeitigem Gebrauch stark körperlich und psychisch abhängig und die Betroffenen leiden unter quälenden Entzugserscheinungen. Da die Droge das Atemzentrum dämpft, besteht die Gefahr, dass es bei Überdosierungen zum Atemstillstand und in der Folge zum Tod kommt.Weitere Risiken des Heroinkonsums sind Übelkeit, Muskellähmungen, Verstopfung, Abmagerung, Menstruationsaussetzung, Verminderung der Hirnleistungsfähigkeit und des Gedächtnisses, Zittern der Hände, Koordinationsschwierigkeiten, halbseitige Lähmungen, Anfälligkeit für Infektionen, Muskelfaserauflösungen, Nierenverstopfungen, Entzündung des Herzinnenraumes und als psychische Folge eine steigende Gleichgültigkeit gegenüber der Umwelt und sich selbst.Unsterile Spritzen können Infektionen (Geschwüre, Hepatitis, Aids) auslösen. Die Drogenszene fördert zudem Beschaffungskriminalität und Prostitution.Die Verelendung in der Drogenszene wird auch durch die erhöhte Toleranzwirkung verursacht, denn die Süchtigen müssen die Dosis erhöhen, um den gewünschten Rausch zu erleben. Dadurch geraten sie immer tiefer in den Teufelskreis der Sucht und das Leben dreht sich bald nur noch um die Beschaffung der Droge. Persönlichkeitsveränderungen und bleibende Gehirnschäden machen den Konsumenten langfristig zu schaffen.  FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Ecstasy Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Ecstasy - Sucht- und Jugendhilfe Ecstasy ist eine Sammelbezeichnung für substituierte Amphetamine (MDMA: (3,4-Methylen- Dioxy- Methamphetamin). Die in Tablettenform angebotene illegale Droge weist jedoch große Schwankungen bezüglich der Wirkstoffmenge und Zusammensetzung auf, denn es werden ständig neue Pillen auf den Markt gebracht. Gerade das macht Ecstasy so gefährlich, denn Plagiate von „reinen“ Pillen können durchaus auch stärkere giftige Substanzen enthalten. Als Streckmittel wird meistens Milchzucker verwendet. Laut Drogen- und Suchtbericht 2009 stieg die Sicherstellungsmenge von Amphetamin im siebten Jahr in Folge. 2008 erfolgte mit 284 kg die bislang größte Einzelsicherstellung von Amphetamin in Deutschland. Die Zahl der Drogenlabore stieg, insbesondere wurden vermehrt Kleinlabore zur Methamphetaminherstellung sichergestellt. In der Szene ist die Droge auch unter Namen wie Adam, Cadillac, E, Essence, Eve, Love, Pille, XTC bekannt. Meist werden die Pillen auch nach dem aufgedruckten Motiv benannt z.B. Smiley. Das als Designerdroge bezeichnete MDMA wurde bereits um 1912 von der deutschen Firma Merck patentiert, aber nicht vermarktet.Wirkung:Ecstasy bewirkt eine höhere Ausschüttung des Glücksbotenstoffes Serotonin, versperrt aber gleichzeitig den Rückweg zu der Sendezelle, so dass die Aufnahme des Serotonins in den körpereigenen Speicher verhindert wird. Der Glücksbotenstoff kann also nicht mehr zurück und bewirkt im synaptischen Spalt eine Flut von Impulsen, die der Konsument als Glücksgefühle wahrnimmt.Die in Ecstasy enthaltene Ursprungssubstanz Amphetamin hat einen stimulierenden Effekt. Die Konsumenten fühlen sich besonders wach und werden aktiver. Wie auch bei Cannabis ist die Wirkung aber abhängig von Persönlichkeit und Umfeld. So fühlen sich manche User euphorisiert und erleben Glücksgefühle und eine besondere Nähe zu anderen Menschen, während andere eher unkommunikativ werden, sich zurückziehen und in ein depressives Stimmungstief fallen.Gesteigertes Körperempfinden und optische Wahrnemungsveränderungen sind weitere Wirkungen der Drogen. Als negative Effekte wird nach der Einnahme häufig von Schwindelgefühlen, Übelkeit, Schweißausbrüchen, erweiterten Pupillen, Kiefermahlen und Mundtrockenheit berichtet.Die Wirkung der Droge setzt ca. nach 20 bis 60 Minuten ein und hält je nach Wirkstoff zwei bis fünf StundenRisiken:Eine Hamburger Studie belegt, dass Ecstasy eine schädigende Wirkung auf die Nervenzellen des Gehirns hat. Es wurde bewiesen, dass Ecstasykonsumenten eine verminderte Anzahl serotonerger Nervenzellen aufweisen.  Da das Ausmaß der Schädigung nicht in Abhängigkeit zu der Anzahl konsumierter Pillen steht, wurde geschlussfolgert, dass auch schon geringe Mengen Ecstasy das Gehirn schädigen können. Dauerhafter Konsum der Droge kann zu psychischer Abhängigkeit führen. Zu den weiteren schädlichen Wirkungen gehören: Herzrasen, Depression, massive Angstzustände (Horror-Trip), psychotische Störungen, Nieren- und Leberversagen, Kreislaufkollaps, akute Mundtrockenheit, körperliches Missempfinden, Zuckungen der Gesichtsmuskulatur, Muskelkrämpfe, Schlaflosigkeit und Unruhe, Koordinationsstörungen, Verfolgungswahn.Eine besondere Gefahr stellt in akuten Fällen oder Überdosierung eine Überhitzung mit folgender Austrocknung dar, die bis zum Nierenversagen führen kann. Nach längerem Konsum von MDMA  kann es zu einer Versteifung der Gesichtsmuskeln (Kieferklemme) - in Szenekreisen auch “Gesichtsgulasch” genannt - kommen. Neben diesen Angriffen auf das Muskelgewebe sind permanente Pulsbeschleunigung  und Blutdruckabfall zu beobachten.  FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Crystal Speed Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Crystal Speed - Sucht- und Jugendhilfe Crystal Speed ist ein kristallines Pulver. „Meth“ ist die Abkürzung für „Methylamphetamin“. Die Droge  ist erstmals in Polen aufgetaucht und mittlerweile auch in Deutschland zu finden. Allerdings ist Crystal keine neue Droge. Es handelt sich um ein Methamphetamin, also eine chemische Substanz, die schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts von Soldaten zur Leistungssteigerung und Bekämpfung von Müdigkeit eingesetzt wurde. Sie wurde in den 60-er Jahren in den USA (und in Folge auch in anderen Ländern) populär, verschwand dann wieder, weil sich der medikamentöse Gebrauch als Aufputschmittel und Appetitzügler wegen der extremen Nebenwirkungen und ihrem Abhängigkeitspotential als unvorteilhaft herausgestellt hatte. In der Bundesrepublik Deutschland ist Methamphetamin laut Anlage III zu § 1 Abs. 1 BtMG ein verkehrsfähiges und verschreibungsfähiges Betäubungsmittel, der Besitz ist ohne Rezept vom Arzt oder ohne Erlaubnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte strafbar. Die Droge ist unter den Namen Crystal, Pulver, Glass, Hard Pep, Crystal Ecstasy,  Meth, Chalk, Bambinos, Dixies, Diamonts, Mao, Mollies, Jugs, Ups oder Crank in der Szene bekannt. Die auf dem Schwarzmarkt als Crystal erhältliche Substanz enthält das im Gegensatz zu Speed das fünfmal stärkere Methamphetamin. Der Wirkstoffgehalt im Pulver variiert zwischen 10 und 80%. Wirkung:Das pulverförmige, leicht kristalline Rauschmittel wird meistens durch ein dünnes Papierröhrchen in die Nase gesnieft. Seltener wird die Droge in Tablettenform konsumiert oder aufgelöst in Wasser intravenös gespritzt. Geraucht gelangt das Methamphetamin schneller in den Blutkreislauf, was eine stärkere Wirkung hervorruft. Oral konsumiert tritt die Wirkung eher sanft ein, hält aber sehr lange an. Methylamphetamin wirkt geschnupft nach ca. 3-10 Min., geschluckt erst nach ca. 30-40 Min. Die Wirkungsdauer beträgt circa vier bis 20 Stunden. Crystal Speed bewirkt - wie alle anderen Amphetamine auch - die Freisetzung körpereigener Botenstoffe (Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin). Da Methamphetamin gut fettlöslich ist, gelangt es nach dem Konsum schneller zum Gehirn als andere Amphetamine. Der Konsum von Methamphetamin führt zu erhöhter Aufmerksamkeit, gesteigerter Leistungsfähigkeit, Nervosität, Zufriedenheit, gesteigertem Selbstbewusstsein, Gelassenheit, Wohlbefinden, vermindertem Schmerzempfinden, erhöhter Körpertemperatur, Verlust des Hunger- und Durstgefühls, unterdrücktem Schlafbedürfnis, erhöhtem Blutdruck, überhöhtem Aktivitätsdrang und Rededrang. Einer der Gründe für den Konsum von Crystal Speed, gerade unter jungen Frauen, ist der trügerische Gedanke, durch den Konsum der Droge Gewicht zu verlieren. Jugendliche zeigen zwar einen drastischen Gewichtsverlust, wenn sie das Methamphetamin konsumieren, denn es verringert den Appetit und die Gewichtsabnahme erscheint nahezu mühelos. Jedoch ist dies ein extrem gefährlicher Weg, um das Gewicht zu kontrollieren. Die Konsumenten versuchen mit einer immer höheren Dosis das Gewicht zu reduzieren.Risiken:Der häufige Konsum von Methylamphetamin kann zu physischer und psychischer Abhängigkeit führen. Dies gilt besonders, wenn die Droge geraucht oder injiziert wird. Bei Ausbildung einer Toleranz wird der Konsum missbräuchlich gesteigert und der Teufelskreis von Sucht und Abhängigkeit beginnt. Zu den schädlichen Wirkungen der Droge gehören: Überhitzung, Kopfschmerz, motorische Unruhe (Tremor), Herzrhythmusstörungen, Gewichtsverlust, Nierenschäden, erhöhter Blutdruck, Hautentzündungen, Magenschmerzen und- Durchbruch, Wahnvorstellungen, Schlafstörungen, Angstzustände, Aggressivität.  FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Alkohol Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Alkohol - Sucht- und Jugendhilfe 9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Etwa 1,3 Mio. Menschen gelten als alkoholabhängig. Jedes Jahr sterben in Deutschland nach neuen Berechnungen mindestens 73.000 Menschen an den Folgen ihres Alkoholmissbrauchs.In der Gesellschaft herrscht eine weit verbreitete unkritisch positive Einstellung zum Alkohol vor.Durchschnittlich werden pro Kopf der Bevölkerung jährlich zehn Liter reinen Alkohols konsumiert. Gegenüber den Vorjahren ist eine leicht rückläufige Tendenz im Alkoholkonsum zu registrieren. Dennoch liegt Deutschland im internationalen Vergleich unverändert im oberen Zehntel. (Quelle: Drogen- und Suchtbericht 2009) Alkoholabhängige sind die größte Patientengruppe in den psychiatrischen Bezirks- und Landeskrankenhäusern. Auch in Allgemeinkrankenhäusern sind ca. 15 % der Patienten alkoholkrank. Durch die Folgen des Alkoholismus wie Produktionsausfall, Frühberentung und die Behandlungskosten entsteht ein jährlicher volkswirtschaftlicher Schaden in Höhe von mehreren Milliarden Euro. Etwa die Hälfte aller Straftaten wird unter Alkoholeinfluss verübt und jedes Jahr werden ca. 280 000 Führerscheine wegen der Überschreitung der zulässigen Promillegrenze eingezogen. Nach neueren Kostenschätzungen beträgt der volkswirtschaftliche Verlust durch den Alkoholkonsum in Deutschland jährlich mindestens 20 Milliarden Euro, die sich im wesentlichen aus den Kosten für Krankenhausbehandlungen, Frühberentungen, Arbeitsunfähigkeiten sowie Arbeits- und Wegeunfälle zusammensetzen. Die Aufwendungen für Rehabilitationsmaßnahmen für die Behandlung von Suchtkranken insgesamt betragen demgegenüber ca. 500 Millionen Euro jährlich. (Quelle: Jahrbuch Sucht, DHS)Es gibt fünf unterschiedliche „Trinker-Typen“:Alpha-Typ (Konflikttrinker): Psychische Abhängigkeit ohne Kontrollverlust. (Kontrollverlust = unfähig aufzuhören)Beta-Typ (Gelegenheitstrinker): ohne Abhängigkeit und ohne KontrollverlustGamma-Typ (süchtiger Trinker): zunehmend psychische und physische Abhängigkeit. Kontrollverlust. Befristete Fähigkeit zur Abstinenz.Delta-Typ (Spiegeltrinker): körperlich ausgeprägt abhängig, unfähig zur Abstinenz. Ohne Kontrollverlust, auch bei großen MengenEpsilon Typ (Quartalstrinker): psychisch abhängig, KontrollverlustWirkung:Das zentrale Nervensystem (ZNS) ist besonders betroffen. Der Alkoholkonsum bewirkt eine fröhliche Stimmung, Hemmungen fallen, die Betroffenen werden redselig und neigen zur Selbstüberschätzung, was besonders im Straßenverkehr fatale Folgen haben kann. Ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille kommt es zu Gangstörungen, ab 0,4 Promille ist das Gesichtsfeld eingeschränkt. Koordinationsstörungen, Sprachstörungen, Verlängerung der Reaktionszeit, Störungen in der optischen und akustischen Wahrnehmung treten im Rauschzustand auf. Ab 2,0 Promille kommt es zu Einschränkungen des Erinnerungsvermögens und ab 5,0 Promille kann der Alkoholkonsum sogar zum Tode durch Koma führen.Auch die Niere wird nach dem Konsum von Alkohol stärker durchblutet. Alkohol bewirkt eine verstärkte Harnbildung mit erhöhtem Harndrang (Diurese). Zwar fördert der Alkohol das sexuelle Verlangen (Libido Steigerung), aber gleichzeitig wird beim Mann die Erektionsfähigkeit verringert.Alkohol regt die Durchblutung an. Er wärmt damit den Körper, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass auch vermehrt Wärme abgegeben wird. Es kommt zu einer Verstärkung der Atmung, was manchmal zu lautem Schnarchen im betrunkenen Schlaf führen kann. Bei einer Alkoholvergiftung kann aber auch eine zentrale Atemlähmung zum Tode führen.Risiken:Regelmäßiger Alkoholkonsum verursacht also schwere körperliche und seelische Schäden: In der Leber kommt es zur Überlastung des Leberstoffwechsels und durch die hohe Alkoholkonzentration auch zur Zellschädigung. Dies führt anfangs zur Leberzellverfettung, später dann zur Fettleber-Hepatitis und in der Folge zur Leberzirrhose. Aber auch Bluthochdruck, Krebs der Mundhöhle, Gastritis, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und der Magenschleimhaut, Potenzschwierigkeiten, Übergewicht, Erhöhung des Schlaganfallrisikos sind körperliche Folgeerscheinungen. Zusätzlich treten Entzugssymptome wie Zittern, Herzrasen, starkes Schwitzen oder Unruhe auf.Häufig leiden Betroffene unter Antriebslosigkeit. Der Job und soziale Kontakte werden vernachlässigt und Alkoholkranke isolieren sich. Auf der anderen Seite zeigen alkoholkranke Menschen eine erhöhte Gewaltbereitschaft, Aggressionen unterliegen einer geringeren Hemmschwelle, so dass Betroffene sich selbst und andere gefährden. Dies gilt auch für das Risiko von schweren Verkehrsunfällen, wenn unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug geführt wird.  FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Cannabis Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Cannabis - Sucht- und Jugendhilfe Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Deutschland. Besonders erschreckend ist der Konsum von Jugendlichen: So hatten 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse 2007 Erfahrung mit Cannabis. Dass Cannabis ein Risiko für die eigene Gesundheit darstellt und unter anderem Psychosen verursachen kann, wissen wenige. Auswertungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) von 2007 zeigen, dass die Zahl der Cannabiskonsumenten rückläufig ist. Dennoch bleibt die Zahl der regelmäßigen Cannabiskonsumenten mit etwa 4-5 Prozent aller Cannabis-Erfahrenen gleich bleibend hoch. Experten gehen davon aus, dass in Deutschland insgesamt etwa 600.000 Personen zwischen 18 und 64 Jahren Cannabis entweder missbrauchen (380.000) oder von Cannabis abhängig sind (220.000).Grundsätzlich ist Cannabis die wissenschaftliche Bezeichnung für Hanf (Cannabis sativa), eine Pflanze, die Harzstoffe absondert, die berauschende Wirkstoffe enthalten. Mit dem Begriff Cannabis bezeichnet man deshalb im engeren Sinne eine bewusstseinsverändernde Rauschdroge, deren Rohstofflieferant die Cannabispflanze ist. Der berauschende Wirkstoff der Droge ist das THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol), das sich in den Harzabsonderungen insbesondere der weiblichen Pflanzen befindet. Werden Blätter und Stängel der Pflanzen mit den wirkstoffreichen Blütenspitzen vermischt, so spricht man von Marihuana oder auch „Gras“, „Pot“ oder „Tea“.Haschisch („Cannabisharz“) ist das abgesonderte Harz der Cannabispflanze, das aus den Drüsenköpfen der Blütenstände gewonnen wird und ist damit konzentriertes Cannabis. Getrocknet und in Form von gepressten Platten und Klumpen vertrieben zeigt „Hasch“ oder „Shit“ eine höhere  Rauschwirkung. Haschisch und Marihuana werden pur oder mit Tabak vermischt als „Joint“ oder in der Pfeife geraucht oder zusammen mit Nahrungsmitteln (z. B. Keksen) eingenommen.Wirkung:Die berauschende Wirkung von Cannabis hängt nicht nur von Konsumformen, sondern auch von Setting und Persönlichkeit ab. Charakteristisch für die Wirkung von Cannabis ist ein Gefühl der Euphorie und Gelassenheit. Konsumenten neigen zu Albernheiten und erleben ein verstärktes Einfühlungsvermögen für ihr Gegenüber. Das Denken ist von starken Gedankensprüngen geprägt und das Kurzzeitgedächtnis und Zeitgefühl werden gestört. Wahrnehmungen intensivieren sich.Cannabis-Konsumenten verspüren ein Gefühl der Leichtigkeit und wohliger Entspannung. Bei ängstlichen Personen kann die Droge aber auch Ängste verstärken und zu Panikattacken führen.Risiken:Der Konsum von Cannabis kann psychotische Symptome hervorrufen. Ängste, Panik und Verfolgungswahn können in einem "Horrortrip" münden. Betroffene leiden unter Verwirrtheitszuständen, Halluzinationen und "Filmrissen". Sie fühlen sich dann von anderen isoliert. Weitere Folgen sind Herzrasen, Übelkeit und Schwindel bis zum Kreislaufkollaps.Dauerhafter Cannabiskonsum kann langfristig zum sozialen Rückzug führen. Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit sind ebenfalls zu beobachten (Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernfähigkeit lassen nach). Wie beim Rauchen besteht ein Lungenkrebsrisiko, das jedoch noch erhöht ist, weil Cannabisrauch mehr krebserregende Stoffe enthält. Konsumieren pubertierende Jugendliche Cannabis, kann es zu einer verzögerten körperlichen Entwicklung kommen.Besonders auffällig ist, dass viele Konsumenten in eine Lethargie verfallen. Sie sind extrem antriebslos und demotiviert. Dadurch ist der Alltag nur noch schwer zu bewältigen und Familie und Beruf werden vernachlässigt.  FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Impressum Impressum Impressum nach § 5 TMG 1. Angaben gemäß § 5 des Telemediengesetzes Name des Anbieters: Sucht- und Jugendhilfe e.V. Stadtweide 24, 23562 Lübeck Rechtsform, Registrierung, Sitz: Der e.V. ist ein eingetragener Verein nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches mit Sitz in Stadtweide 24, 23562 Lübeck, eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Lübeck unter der Nummer VR 3466 HL. Vertretungsberechtigter: Der erste Vorsitzende Herr Niklas Sass Postanschrift: c/o Sucht- und Jugendhilfe e.V., Stadtweide 24, 23562 Lübeck Kontaktdaten: E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Telefon: 0800 / 588 87 51 Internetseite: https://www.suchthilfeverein.org/ 2. Weitere Angaben Verantwortlich i. S. d. § 18 Abs. 2 MStV: Der erste Vorsitzende Herr Niklas Sass (s.o.). 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Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei) E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Leseprobe Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Leseprobe - Sucht- und Jugendhilfe Social Media Social Media: Zwischen Spaß, Stress und dem Wunsch nach Unterstützung Download als PDF Party-Tourismus Die Tourismus-Branche lockt junge Menschen an Partyziele wie den Ballermann oder Magaluf auf Mallorca, Ibiza oder Mykonos. Download als PDF Ketamin Ketamin ist ein erprobtes Narkosemittel und zeigt unter sorgfältig kontrollierten Bedingungen auch einen therapeutischen Nutzen bei der Behandlung von Depressionen. Download als PDF FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Nicht Stoffgebundene Sucht Ratgeber zur Aufklärung und Vorbeugung Sucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Nicht Stoffgebundene Sucht Die "Nicht Stoffgebundene Sucht" ist eine nicht stoffliche Sucht, eine Sucht ohne Drogen. Die Abhängigen sind nicht süchtig nach einer bestimmten Substanz, sondern nach Verhaltensweisen, die nicht mehr kontrolliert werden können. Und wie bei der Drogensucht entwickeln sich schwerwiegende körperliche und psychische Folgen. Auch bei substanzunabhängigen Suchtformen können Betroffene in einen regelrechten Rauschzustand geraten, der durch die Ausschüttung von Endorphinen hervorgerufen wird, die wiederum chemisch verwandt sind mit den Morphinen. FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten. Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind: Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführen Kontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit) Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen Kontakten Entzugserscheinungen bei Verzicht Wenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Typische Anzeichen sind: Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführen Kontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit) Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen Kontakten Entzugserscheinungen bei Verzicht Wenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei) E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Stoffgebundene Sucht Ratgeber zur Aufklärung und Vorbeugung Sucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Stoffgebundene Sucht Stoffgebundene Sucht beschreibt eine Abhängigkeit von bestimmten Substanzen. Die in den Substanzen enthaltenen Stoffe verursachen eine Ausschüttung von Glückshormonen, an die sich die Betroffenen gewöhnen. Die Gewöhnung führt in die Abhängigkeit und zum Kontrollverlust. Drogen sind Stoffe, die auf das psychische und/oder physische Befinden des Menschen in gefährlicher Weise einwirken und eine mehr oder weniger starke Abhängigkeit zur Folge haben können. Dabei denken viele nur an Heroin, Kokain, Haschisch, usw.. Zu den Drogen zählt man aber auch Alkohol, Nikotin und Medikamente. Deren Gebrauch ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet und wird toleriert. Der frühzeitige Missbrauch dieser legalen Drogen kann den Einstieg in den Konsum illegaler Drogen begünstigen. Der Umgang mit Rauschgift wird in Deutschland im Betäubungsmittelgesetz (BtmG) geregelt. Es nennt weit über 100 Stoffe und Zubereitungen, die aus pflanzlichen oder chemischen Grundstoffen gewonnen werden. FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten. Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind: Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführen Kontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit) Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen Kontakten Entzugserscheinungen bei Verzicht Wenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Typische Anzeichen sind: Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführen Kontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit) Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen Kontakten Entzugserscheinungen bei Verzicht Wenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei) E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Phänomen Sucht Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden Das Phänomen Sucht - Sucht- und Jugendhilfe Sucht ist „ein unabweisbares Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es beeinträchtigt die freie Entscheidung einer Persönlichkeit und zerstört die sozialen Bindungen und die sozialen Chancen eines Individuums.“ Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 1957 ist Sucht „ein Zustand periodischer oder chronischer Vergiftung, hervorgerufen durch den wiederholten Gebrauch einer natürlichen oder synthetischen Droge und ist gekennzeichnet durch 4 Kriterien:Ein unbezwingbares Verlangen zur Einnahme und Beschaffung des Mittels,eine Tendenz zur Dosissteigerung (Toleranzerhöhung),die psychische und meist auch physische Abhängigkeit von der Wirkung der Droge,die Schädlichkeit für den einzelnen und /oder die Gesellschaft.“Es geht hier also um ein zwanghaftes Verhalten, das sich der Kontrolle des/der Betroffenen entzieht und somit störend wirkt. Es entsteht die Abhängigkeit.Das Wort Sucht leitet sich ab von „siech“, d.h. krank.Zu unterscheiden ist zwischen sogenannten stoffgebundenen Süchten (Sucht nach Drogen mit chemischer Wirkung, die zu einer scheinbaren Glückserfüllung führen) und den sogenannten stoffungebundenen Süchten (wie Magersucht, Spielsucht, Kaufsucht, Arbeitssucht u.a.).Wer durch Drogen versucht, vor persönlichen oder beruflichen Problemen zu flüchten, kann schnell die Kontrolle über sein Verhalten verlieren. Probleme werden durch Drogen nicht gelöst, sondern allenfalls verdrängt oder gar verschlimmert.Wenn Drogen oder ein bestimmtes Verhalten (z.B. bei der Kauf-, Spiel-, Magersucht) zum sozialen Rückzug führen und soziale Kontakte ersetzen sollen, droht das soziale Abseits und die Unzufriedenheit wächst, so dass der Einstieg in die Sucht fast schon vorprogrammiert ist.Außerdem sollte man hellhörig werden, wenn Betroffene ihr Verhalten ständig rechtfertigen. Insbesondere bei Alkoholabhängigen sind solche Rationalisierungen festzustellen. Es wird argumentiert, dass ein bisschen Alkohol noch niemandem geschadet habe oder dass man nach Feierabend den Alkohol eben zur Entspannung benötige. Für Angehörige ist es besonders schwer, solchen Argumenten etwas entgegenzusetzen. Lässt sich der Alltag nur noch mit dem Gedanken an den nächsten Drogenkonsum ertragen und wird die Droge als Belohnung z.B. für einen schweren Arbeitstag verstanden, so kann auch darin ein Kriterium für die Drogenabhängigkeit gesehen werden.Gefährlich wird es, wenn die ersten Drogenerlebnisse, die einen besonderen „Kick“ ausgelöst haben, dazu verführen, diesen ersten Kick immer wieder zu suchen. Es kann dann leicht passieren, dass auf der Suche danach die Dosis immer wieder gesteigert werden muss. Es besteht die Gefahr des Übergangs von der Abhängigkeit in die Sucht. Und der Weg aus der Sucht ist ein sehr schwieriger, der manchem nie gelingt.Wie gehen wir mit dem Thema Sucht um? Was will Aufklärung erreichen, und was erwartet unsere Gesellschaft von der „Suchtbekämpfung“? Schon der Begriff „Suchtbekämpfung“ erscheint im Hinblick darauf, dass es sich bei der Sucht um eine Krankheit handelt, die die Abhängigen ins Elend treibt, als unangemessen. Zu schnell geraten die Suchtkranken ins Visier von radikalen Maßnahmen, die sie weiter ins Abseits drängen.Wer ernst machen will mit einer Verbesserung der Situation für Suchtkranke, darf nicht den Kampf gegen diejenigen aufnehmen, die selbst Opfer sind. Sie sind nicht nur Opfer der Droge, sondern auch von politischen Entscheidungen, von wirtschaftlichen Interessen und Machtkämpfen. Sie übernehmen in unserer Gesellschaft eine Sündenbockfunktion. Man möchte sie nicht sehen und sich schon gar nicht mit deren Problemen auseinandersetzen. Eine für unsere Gesellschaft heutzutage ganz typische Form der Ignoranz, Intoleranz und des Egoismus bestimmt inzwischen auch das Verhältnis von Gesellschaft und Sucht.Es ist jedoch an der Zeit, endlich mit diesen überholten Vorstellungen Schluss zu machen und sich der Realität zu stellen. Süchte gab es immer, und es wird sie immer geben. Es macht keinen Sinn, sich der Illusion hinzugeben, dass man eine suchtfreie Gesellschaft schaffen könne. Nur wenn dies akzeptiert wird, kann man sich auf den Weg machen, den Suchtkranken zu helfen. Verständnis für die Situation der Betroffenen ist unbedingt notwendig, damit nicht eine Mauer entsteht, die bald nicht mehr zu überwinden ist.Wir wissen heute einfach zu viel über die Krankheit Sucht, als dass wir es uns so einfach machen könnten, mit dem moralischen Zeigefinger auf Menschen zu zeigen, die eigentlich unsere Hilfe bräuchten. Sucht ist eine Krankheit und kein menschliches Versagen.Allerdings trägt auch eine Verharmlosung des Drogenkonsums oder gar deren Verherrlichung nicht dazu bei, die Situation zu verbessern. Vielmehr grenzt dies im Hinblick auf die Verelendung in der Drogenszene an Zynismus und stellt lediglich eine andere Form der Ignoranz dar.Wir dürfen und müssen akzeptieren, dass es das Phänomen Sucht in unserer Gesellschaft gibt, aber wir dürfen die Suchtkranken nicht ihrem Schicksal überlassen. Andererseits dürfen wir auch von der Politik nicht zu viel erwarten und uns darauf verlassen, dass die Politiker die Sache schon richten werden. Jeder von uns ist aufgefordert, sich der Problematik zu stellen. Aufklärung ist sinnvoll und notwendig, aber sie funktioniert nicht, wenn die Menschen sich nicht aufklären lassen. Es muss die Bereitschaft wachsen, sich mit der Suchtproblematik zu beschäftigen, denn es trifft nicht immer nur die anderen.Neue Wege zu beschreiten, bedeutet immer auch, dass man Risiken eingehen muss. Diese Risiken richtig einzuschätzen, ist eine schwere Aufgabe. Aber ohne Risiken wird es auch in der Drogenpolitik keinen Fortschritt geben.Auch und gerade im Hinblick auf den Konsum legaler Drogen, wie z.B. Alkohol, Tabak, Medikamente, muss ein Umdenken stattfinden. Wenn wirtschaftliche Interessen stets im Vordergrund stehen, so bleibt dies nicht ohne Folgen. Und von den Folgen sind gerade auch nachkommende Generationen betroffen, die in eine Gesellschaft hineinwachsen, in der Alkohol, Tabak oder Medikamente wie selbstverständlich konsumiert und von der Werbung verherrlicht werden. Junge Menschen wachsen heute mit vielfältigen Problemen auf und stehen unter einem enormen Leistungsdruck. Es gilt deshalb, gerade Kinder und Jugendliche über die Gefahren, die mit illegalen und auch mit legalen Drogen verknüpft sind, rechtzeitig und umfassend aufzuklären. Dies muss aber sachlich und nicht mit erhobenem Zeigefinger geschehen. FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz ### Sucht und Jugendhilfe e.V. Sucht- und Jugendhilfe e.V. - Ratgeber zur Aufklärung und Vorbeugung Ratgeber zur Aufklärung und VorbeugungSucht- und Jugendhilfe e.V. Nachricht senden ●●●●●● Aktuell ●●●●●●              Party-Tourismus, Alkohol und Gewalt Die Tourismus-Branche lockt junge Menschen an Partyziele wie den Ballermann oder Magaluf auf Mallorca, Ibiza oder Mykonos... Weltdrogenbericht 2025 Die globale Instabilität verschärft auch weltweite Drogenprobleme und hat den Drogenkonsum auf ein historisch hohes Niveau getrieben... Drogentodesfälle: Dynamik auf dem Drogenmarkt Die Zahl drogenbedingter Todesfälle in Deutschland bleibt im Jahr 2024 besorgniserregend hoch... Wir über uns Wir fühlen uns aufgerufen, das Phänomen Sucht wieder aus dem Schatten zu befreien, unpopuläre Suchtthemen aufzugreifen, sowie öffentlich stärker darüber zu diskutieren und Drogen und Sucht insgesamt wieder zum Thema zu machen. Offenheit und Ehrlichkeit werden schließlich von Suchtkranken immer wieder gefordert. Stets halten wir sie (zu Recht) dazu an, sich ihrem Problem zu stellen, um erste Schritte in eine Behandlung wagen zu können. Eine solche Forderung widerspricht jedoch einer Öffentlichkeit, die sich offenbar zunehmend weigert, selbst offen und ehrlich mit der Drogen- und Suchtproblematik umzugehen. Mehr und mehr wird sich auf einer gesunkenen Zahl Drogentoter ausgeruht und geglaubt, man habe die Suchtproblematik doch offenbar im Griff. Dies ist ebenso gefährlich wie eine übertriebene Dramatisierung, die geeignet ist, Suchtkranke ins Abseits zu drängen. Eine angemessene Balance zu finden ist gerade im Suchtbereich gar nicht so leicht, doch wir wollen es wenigstens versuchen. Während Sie dies lesen, tragen Sie bereits dazu bei, dass Suchtkranke nicht im Tabu verschwinden müssen. Sie zeigen Interesse und informieren sich. Wir brauchen Sie!Von der Randgruppe der Drogensüchtigen in der Schmuddelecke der Bahnhofstoilette konnte man sich abgrenzen, gehörte nicht dazu. Deshalb konnte auch beruhigt darüber geredet und diskutiert werden. Schließlich war man selbst ja nicht betroffen. Es erscheint paradox: Ehemals war es die Randgruppe der Schwerstabhängigen, die aufgrund ihrer auch nach außen sichtbaren Suchtproblematik zum Thema wurde. Und obwohl heute eine viel breitere Öffentlichkeit von Sucht betroffen ist, fristet sie ein Leben im Schattendasein. Sind Menschen aber erst einmal selbst betroffen, wird aus dem vermeintlich irrelevanten Thema Sucht allzu schnell eine persönliche Tragik und Dramatik, die sich nicht mehr wesentlich unterscheidet von der Verzweiflung der Heroinsüchtigen. Medikamentenabhängigkeit, Spielsucht, Magersucht oder Alkoholsucht können heute ganze Familien zerstören. Und dann kann die Auseinandersetzung mit dem Thema manchmal zu spät sein.Deshalb dürfen wir nicht müde werden, über Sucht aufzuklären, Jugendliche zu animieren, sich über Sucht zu informieren, und Schulen dabei zu unterstützen, trotz immer enger werdender Lehrpläne ihre Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Sucht nicht allein zu lassen. Es ist schon viel erreicht, wenn wir etwas zum „Anklingen“ bringen können, wenn wir Impulse wecken können, wenn der Wunsch nach weiteren Informationen entsteht und wir den einen oder anderen dadurch möglicherweise sogar motivieren können, sich seiner Suchtproblematik zu stellen und sich Hilfe und Unterstützung zu holen. Und wenn auch nur einer sich auf den schweren Weg macht, der Sucht den Rücken zu kehren, haben wir etwas erreicht.Zu den Themenschwerpunkten des Ratgebers „Sucht-Hilfe“, gehören unter anderem, die Aufklärung über Suchtgefahren jeder Art sowie das Informieren über aktuelle Entwicklungen und mögliche neue Gefahren. Zum Bezieherkreis gehören: Eltern und Lehrer an Schulen und Berufsschulen, Selbsthilfegruppen, Banken und Sparkassen, die Unternehmen der hiesigen Wirtschaft sowie Arztpraxen und Apotheken.Unser Magazin "SUCHT-HILFE" ist werbefrei, unabhängig und unterliegt weder inhaltlich noch organisatorisch Weisungen Dritter. Stoffgebundene Sucht Alkohol 9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Weiterlesen Cannabis Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Deutschland. Weiterlesen Crystal Speed Crystal Speed ist ein kristallines Pulver. „Meth“ ist die Abkürzung für „Methylamphetamin“. Weiterlesen Ecstasy Ecstasy ist eine Sammelbezeichnung für substituierte Amphetamine Weiterlesen Fentanyl und Nitazene Opiate sind Substanzen, die direkt aus dem Milchsaft des Schlafmohns gewonnen werden. Weiterlesen Heroin Heroin ist ein Opiat, das aus dem Saft des Schlafmohns gewonnen wird und den Wirkstoff Morphin enthält. Weiterlesen Kokain Das weiße kristallartige Pulver wird aus den Blättern des Kokastrauches gewonnen. Weiterlesen LSD LSD ist die Abkürzung für Lysergsäurediethylamid. Weiterlesen Medikamente Der Weg zur „Tablettensucht“ beginnt damit, dass eine Tablette eine angenehme Wirkung hat. Weiterlesen Spice Bei „Spice“ handelt es sich um Mischungen aus getrockneten Pflanzenteilen. Weiterlesen Tabak 33,9 % der Erwachsenen in Deutschland rauchen. Das entspricht etwa 16 Mio. Menschen. Weiterlesen Nicht Stoffgebundene Sucht Arbeitssucht In der chronischen Phase werden die körperlichen Symptome immer deutlicher. Weiterlesen Kaufsucht Die Kaufsucht ist hierzulande weit verbreitet, als so mancher annehmen mag. Weiterlesen Magersucht Magersüchtige Mädchen und Frauen verweigern beharrlich die Nahrungsaufnahme und nehmen so immer stärker ab. Weiterlesen Social-Media-Sucht Übermäßige oder suchthafte Social-Media-Nutzung hat oft weitreichende Folgen sowohl für Betroffene als auch für das soziale Umfeld. Weiterlesen Spielsucht So wie die Alkoholsucht und die Drogensucht verläuft auch die Spielsucht in Phasen. Weiterlesen Pornografiesucht Digitale Medien wirken mit ihren schier unbegrenzten Möglichkeiten, sowie zunehmender KI-Nutzung als Verstärker. Weiterlesen FAQ Im folgenden Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sucht und Suchthilfe. Unser Anliegen ist es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Informationen verständlich aufzubereiten.Bitte beachten Sie, dass diese Auskünfte eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne vertraulich und anonym zur Verfügung. Was versteht man unter einer Sucht? Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat. Wie erkenne ich, ob ich süchtig bin? Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen. Was soll ich tun, wenn ich glaube, dass ich süchtig bin? Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Ist eine Sucht heilbar? Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten. Kostet eine Suchtbehandlung Geld? In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Eine Sucht ist ein Zustand, in dem eine Person die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Stoffes (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente) oder ein bestimmtes Verhalten (z.  B. Spielen, Internetnutzung) verloren hat. Sie verspürt einen starken inneren Drang danach, obwohl dies negative Folgen für das eigene Leben und die Gesundheit hat.Typische Anzeichen sind:Starker Wunsch oder Zwang, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten auszuführenKontrollverlust (Menge, Dauer, Häufigkeit)Vernachlässigung von Pflichten, Hobbys oder sozialen KontaktenEntzugserscheinungen bei VerzichtWenn du dir unsicher bist, kann ein Gespräch mit einer Fachkraft Klarheit bringen.Der erste und wichtigste Schritt ist, sich Hilfe zu holen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, einen Arzt oder eine Therapeutin aufsuchen. Auch Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch.Sucht ist eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Viele Menschen schaffen es mit professioneller Hilfe, ein suchtfreies und erfülltes Leben zu führen. Heilung bedeutet nicht immer vollständige Abstinenz, sondern auch einen bewussten und kontrollierten Umgang mit dem eigenen Verhalten.In der Regel werden die Kosten für eine Suchtbehandlung von der Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen – vor allem, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Suchtberatungsstellen sind meist kostenlos und anonym. Sucht- und Jugendhilfe e.V. Kontakt Tel.: 0800 / 588 87 51 (kostenfrei)E-Mail: team@suchtundjugendhilfe.de Info Impressum Datenschutz